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Mist mit Kiesel und frisch gelöschten Kalch zu bedeckendes feines Buschwerk einge-senkt werden. «
Nach allen diesen Erfahrungen kann man festsetzen:
1) die Höhe der Fangedämme über den festen Boden bis 6, 8, 10, 12, 14,l6, 18, 20, 22, 24 fufs.
2) Breite oder Dicke 3 bis 4, 4 bis 5 u. s. w. 6, 7, 8, Q, 10, 11, 12 Fufs»
3) Die nammplanken mögen tief stehen 3, 4, 5, 6, 7, 8, Q, 10, 11 Fufs.
4) Schwere der Kammklötze 250 bis 400, bis 500, Ö00, u. s. w. 9°0> 1000, 1100,1200 pfund, je nach der Dichtigkeit des Erdreichs. Bedient man sich, des Seite 413beschriebenen Rammklotzes, so kann die schwere desselben Hundert pfund wenigerbetragen, weil derselbe höher als die übrigen Arten von Rammklötzen geschnellt wer-den kann.
Eine Ausnahme bey der Dicke der Fangedämme findet jedoch in dem Falle statt,wenn man dieselben zu naufbrücken oder zur Stellung der schöpf - und Kamm - Ma-schinen gebrauchen mufs. Dann dürffen sie selten schmäler als. 12 schuh breit ge-macht werden können. Ein Eall, der beym Bau der Brücken sehr häufig eintritt,wenn man einmal Fangedämme anlegt, die aber gegenwärtig der Ingenieur, wennnur es möglich ist, vermeiden wird, und die er beym Brückenbau oft vermeiden kann., §. 72. Weiter besteht die Vorsicht, bey Errichtung der Fangedämme, darin;
a) Sobald nämlich das hölzerne Gerippe des Fangedammes vollendet ist, mufs dervom ersten Aufräumen noch etwa zurückgebliebene flüchtige sandgrund und schlämm,welcher sich darin befindet, mit sandkratzeroder Schlammräumer (Baggermaschinen)vollends heraufgefördert werden, wobey ich bemerke, dafs von den einfachstenschlamim'äumern das Manöver in Tab. 84. Fig. 69 . und 70. (pig.-xxii. machine ä dra«guer Tab. 99 .) dargestellt ist. Zuweilen mufs solche Ausräumung sehr tief geschehen.So liefsen z. b. cessart u. vogliö, bey der Brücke von saumur, den sand auf 12 schuh tiefausbaggern. Bey dem sehr tief liegenden Triebsand kann man jedoch wegen zurück*haltung desselben, die Vorsicht anwenden: über demselben lebendigen Kalch, puzzo-lane, Trafs oder andere bindende Massen, einige zoll dick, zuschütten, worauf dannWieder ziegelgraus oder Mauerschult zu liegen kommt, um damit einen wasserdich-ten Boden zu machen. Dieses Materiel wird mittelst des sogenannten Knechtes voneiner Ramm - Maschine zusammengestofsen und zwar mit Hülfe einer nöhre, wenndas Zusammenstofsen im wasser selbst bewerkstelliget werden mufs. b) Zur füü-erde mufs diejenige Erde genommen werden, welche einer starken cohäsion fähig,also fein körnig und fett ist, und die bey trockenem wetter weder Risse noch spal-tenerhält. Diese besteht aus Garten-, Kley-oder schlickerde. Auch Thon und Kreide,ja im nothfalle reiner sand mit Erde vermischt, besonders schwarzer Moorsand, kanngebraucht werden, nicht aber Eehm, der leicht spaltet, es sey dann, dafs man ihnmit Kalch- oder i,ehmwasser aaleuchte. Vorzüglich gut ist aber die Füllung mit ce-II, Bd, 70