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ment, kleinen Rieseln, sand und ungelöschten nalch, welches mit Wasser begossenwird, nämlich di,e einzelnen tagen. Diese Füllmasse bildet dann einen wasserdich-ten Beton, und dabey dürfen die Fangedämme nur sechs schuh dick seyn, weil sieein künstliches Gemäuer abgeben, welches dem Angriffe der wellen und des Stromeswidersteht. Freylich mufs diese Füllung einen Monath vor Ausschöpfung der Baugrubebewerkstelligt seyn, damit die Masse trockne und sich erhärte. In der Nähe der Sa-gemaschinen kann man sich auch der stark angefeuchteten, mit Erde vermischten sä-gespänne zum Füllen des Fangedammes bedienen. In den Fällen, wo Quellwasserzu befürchten ist, wird man genöthigt, vor dem Fangedamme hin, noch Thon, Steine,Erde, Ziegelschutt, frich gelöschten nalch oder ungelöschten Kalch u. der gl, zu schüt-ten oder, bey der see ein mit steinen und Kiesel zu beschwerendes Faschinenwerkanzulegen, um den Boden zusammen zu pressen. Das letztere kann auch bey Bau-ten an Flüssen, zur Abwendung des Stromes nöthig werden, c) Wenn eine Baugruberund herum mit einen Fangedamm umschlossen werden soll, so ist die dichte Ver-wahrung von dessen Ecken nothwendig. Dieselbe kann mit den gewöhnlichenund wirklich in der Praxis hefsten Spundplanken a b Fig. 17. Tab. 83. dergestalt ge-macht werden, dafs der Schliffs c aus einem starken spundpfahl besteht, dessenForm kann wie c n oder E gemacht werden, d) Wählt man zu den Spundplanken4 bis 8 zoll dickes hoIz, so kann man sich daselbst, wo weder ström , Wellenschlag,noch ein weicher, das wasser durchlassender Boden statt findet,, mit einer Spund -wand, wenn dieselbe sorgfältig geschlagen ist, begnügen; bedarf daher nicht zweyerSpundwände noch einer Ausfüllung, e) Soll in diesem Falle die Baugrube nur voneiner Seite gegen das Eindringen des Wassers geschützt werden , so wird längs der-selben, nach der innern Seite, eine Gurtung gelegt, auf 6 bis 12 schuh Abstand einStützpfahl dahinter eingeschlagen und dann längs der Gurtung die Spundwand einge-trieben. f) Umgiebt man die Baugrube mit einem Fangedamme Fig. 17. Tab. 83», somag die Gurtung d d vor der Spundwand kommen. Um diese aber gegen das Aus-weichen zu sichern, so werden Anker e f, auf 5 bis 10 Fufs Abstand, queer über-gelegt, vor denen, bey g, Keile gesteckt werden. Dieselben können, bey den Fange-dämmen, aus Holz , bey den Fundirungen aber aus Eisen bestehen. Der Englische Brückenbaumeister semple hat sich diese Verbindungen mit sehr gutem. Erfolge be-dient. Sie ist auch insbesondere bey Fundirungen sehr nützlich ! g) Ist das Terrainder Baugrube nun so beschaffen , dafs die Spund - oder die stützpfähle nur einigeSchuhe in den Grund, aber 15 schuh und mehr darüber stehen müssen, so mufsder Fangedamm mit schrägen stützpfählen l Fig. xix. Tab. 83, die sich unten aufden Boden an vertical eingerammten pfählen k und oben an die Gurtungen m anleh-nen, gegen das Ausweichen gesichert werden. Eben so kann man einen etagenmä-fsigen Fangedamm oder eine Abspreitzung des lockern Erdreichs Fig. xvin. durch die