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Die mit Planken oder Brettern zu machenden wände mögen vorne, unter einem spi-zen winhel. zusammen stossen, und auf diese weisg vor ein Bauwerk gesetzt werden,das man wiewohl nicht im Trockenen zu bauen, sondern nur von dem heftigen Strom,auf eine zeitlang, zu schützen hat. Auch zu Bedielung des Sturzbettes eines Wehresist diese Vorrichtung sehr nützlich. Man beschwert diese in Gestalt einer rflugschaargemachte Vorrichtung, deren ich mich bey der Bedielung des Sturzbettes vom Lands-huter-wehr bedient habe, , mit Steinen, und schlägt hinter derselben die aedielungauf die zu diesem zweck gelegten schwellen-Felder., Zuweilen, nämlich da, wo einfester Grund ist, und die stützpfähle tief genug eingerammt sind, kann man sich zuFangedämmen, derer in mg. 12 u. 13. Tab. 87. vorgestellten constructionen bedie-nen, in der obern nolbe eine Schraubenmutter anbringen, und so vermittelst einigerauf den nöthigen Abstand angebrachter schrauben f die genau gekanteten Balken auf-einander pressen.
78. Ehe ich jetzt eine kurze Nachricht von einem der Anlage eines der gröfs-ten rangedämme gebe, will ich zeigen: die Art und weise, wie die Dammpfähleoder planken , oder spundplanken dicht aneinander geschlossen oder eingerammtwerden. Da , wo die nammen über wasser stehen , mag ihre Eintreibung auf fol-gende Art geschehen. Erstlich wird ein Gerüst abc von stützpfählen (Fig. 2 und 3.in der Milte auf Tab, 82.) von Prahmen oder schiffen ab, eingerammt, von welchemeines den bamm - Maschinen, mit welcher man die Dammplanken einrammet, zumGerüste dient.
Nachher werden etwa 12 bis 18 Dammpfähle oder Dammplanken aufgerichtet,und je zwey derselben mit zwey eisernen Krampen (Fig. 4.), einmal nahe an derWasserfläche, und das anderemal nicht weit von dem obern Ende, aneinander befe-stigt. Stehen dieselben auf solche weise vertical, so wird auf dem ersten und letz-ten ein oder zwey horizontal Hegende zwingen e e Fig. l u. 2. dergestalt befestiget,dafs dieselbe auf beyden Falzen mit einem Bolzen versehen sind, welcher durch eineverticale Falz der Dammplanke läuft, und an der Rückseite in die andere zwingebefestigt ist, so dafs die Dammplanken zwischen zwey oder vier zwingen horizontalherunter gleiten können. Es versteht sich übrigens, dafs da, wo die Fangedämmewasserdicht seyn sollen, die verticale Falze nicht bis zum wasser hinabreichen darf,sondern, in dem vheil, der abgesägt wird, angebracht seyn mufs. Sind die mittlernDammplanken, welche zwischen denen, die an dem Ende jeder zwinge stehen, ein-gerammt: so wird die zwinge selbst abgenommen, und diese Endeplanken werdengleichfalls in den Grund getrieben. Nachher wird das Gerüste ausgezogen , und dieErdfüllung, zwischen den Spundwänden, bewerkstelligt, um einen Fangedamm zuerhalten. Die zweyte Art, das heifst, die Methode zwischen schwimmenden Prahmen,die pfähle einzurammen, kann bewerkstelliget werden, wenn man (Fig. 1. 2 u. 3.auf Tab. 82. rechts) zwey Prahmen a a so nahe aneinander legt, dafs gerade die