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den strebe eg Fig. 15. und einer andern eb, welche gegen ein horizontal liegende^Holz b spreitzte, in ihrer Stellung erhalten. Dieser Balken b wurde von der strebea gespreitzt. Endlich waren von dem Balken b ab , noch zwey andere in Figur xpunctirte streben d angebracht. Als ich diese Vorrichtung (im Jahr 1800) sah,stand die liulh 18 schuh hoch vor dieselbe, und dennoch liefs sie kein wasserdurch.
Die einfachste Art einer Abdämmung besteht aber darin, dafs man von 8 bis16 schuh Abstand, auf beyden seiten , mit Nuthen versehene stützpfähle tief genugeinrammet, in deren Nuthen drey bis vier zoll dicke rlanken herunter läfst, vondenen die untern den Grund erreichen müssen.
§. 76. Eine andere Art stauwände (Fig. xix. u. rig. 35. Tab. 83.) ist folgende,zum fortnehmen und wiedereinsetzen eingerichtete. Auf dem geebneten Boden i iFig. xix. liegt eine auf Grundpfählen h eingelassene schwelle g , welche oberhalbeine Falze b hat, worin die mithständer a b , auf 6 bis 10 Fufs Abstand, zu stehenkommen. Damit diese wände (also auch die gesammte wand) ihre verticale Rich-tung erhalten, so ist hinter jeden Ständer ein Grundpfahl k eingerammt, vor welchemeine strebe l, bis zu dem Ständer ab, geht. In der Falze 1,2, 3, von je zweyStändern und der schwelle, wird die unterste Dammplanke 1. eingelassen u. s. w.die folgenden 2., 3., welche genau abgekantet seyn müssen, damit sie aufeinander,passen. Auf diese weise kann man auch die von 6 bis 12 Fufs Abstand einzuram-menden stütz - oder wandpfähle, einer Abdämmung, mit Falzen versehen , darin diePlanken und davor eine Gurtung anbringen. Hat man nun zwey Reihen solcher pfählegeschlagen, so werden die längs denselben hinlaufenden zwey Gurtungen mittelst hoI-ben verbunden, der Raum zwischen beyden wänden aber mit guter Erde gefüllt, umeinen wahren Fangedamm hervor zu bringen.
$. 77. In Schweden und Holland schiebt man mehrere solcher mittelst Queer-riegeln auf dem werkplatz verbundener Flanken, entweder in die Nuthen zweyer Stän-der oder hinter die Grundpfähle hinab. Man nennt solche aufeinander gesetzte Plan-ken eine Tafel. Wenn es dem Bauführer an scheerentackeln oder kleinen Rammen,zur Aufhebung solcher Tafeln, nicht gebricht, so sind sie mit vortheil zu gebrauchen.Werden dieselben vor oder hinter den stützpfählen gesetzt, so wird auf demjenigenTheil, wo sie aneinander stossen , ein Brettstück aufgenagelt, damit die gebliebeneFuge oder spalte kein wasser durchläfst. Uebrigens müssen, bey Einsetzung vonTafeln, die stützpfähle vertical eingerammt werden, weil sonst die Tafeln nicht genauaufeinander stossen würden. Belidor xom. 11. $. 221. tadelt daher mit Hecht dieconstruction des bey dem schleusenbau zu oravelines gebrauchten Fangedammes,wo die pfähle schräge standen. Solcher Tafeln bedient man sich auch zu Abhaltungdes strömenden Wassers von irgend einem auf einen pfahlrost aufzuführenden Gemäuer.