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selben einen Steindamm aufzuführen, der das Bassin, welches Kriegsschiffe aufnimmt,abschliessen sollte. Er erhielt eine parabolische Form, und gieng in die felsigten uferdes Meeres hinein Vor dem Beginnen der Arbeit wurden, auf dem Eise, in derRichtung, die er erhalten sollte, auf zwey schuh Abstand, sowohl der ränge als derBreite nach, Locher gemacht, um die Tiefen genau zu messen. Die Beschaffenheitdes Bodens wurde sorgfältig untersucht. Um jeden darauf liegenden stein zu erken-nen, bediente man sich einer unten mit Glas verschlossenen hölzernen nöhre, welcheam untern Theil mit einer schweren ßleyplatte umlegt wurde, um sie auf den Grundzu bringen. Ehe man indessen den Bau des Fangedamms begann, wurde in die Seehinein, auf hundert schuh Abstand, ein aus 5 bis 6 Schuh tief eingerammten pfäh-len ab Fig. xxi. Tab. 83. bestehendes, und mit Steinen beschwertes Gerüste c, er-richtet, um die wogen des Meers zu zertheilen; auf diese weise bis zum FangedammFig. XX. ein ruhiges wasser zu bilden , um diesen darin desto besser errichten zukönnen. Jetzt wurde der Boden, worauf die Gründung des Fangedammes zu liegenkommen sollte, geebnet, indem man die steine aus dem wasser mittelst nebezeugeheraus nahm und den Boden fest stampfte, nachdem die darin befindlichen vertieifungen ausgefüllt waren.
Nach vollzogener Grundebnung wurde die Holzverbindung db, nach der für denrangedamm bestimmten Form, von den aus Balken oder Tonnen bestandenen Flossen,in Abtheilungen, herunter gelassen. Zuerst wurde nämlich das schwellwerk kk undh h gesenkt, zwischen welchen Steinkasten A gelagert wurden, um es auf den Grundfestzuhalten. Hierauf legte man eine andere Holzfügung bdc, deren vordertheil 5,das Hintertheil d c und den rufs b , welcher aus einem mit Steinen gefüllten Kastenbestand, ausmachten. Ueber den vordertheil b wurden die nach der Form desDammes gekrümmten Balken o horizontal gelegt, worüber die in Fig. 24. gezeich-neten Spundplanken m n hinabglitten, um mittelst den Rammen Fig. xm. uipl demHange - oder zwing - Gerüste Add oder gfl Fig. xx. in den Grund eingetrieben zuwerden. War diese Spundwand geschlagen, so wurde das Gerüste gif weggenom-men und vor der Spundwand m eine Erdmasse i geschüttet. Dieselbe ward in zweyschuh hohen Lagen hinabgeworfen und mit einem platten stein a, mittelst des Stam-pfers 6, fest gestampft.
Als der Fangedamm auf diese weise vollendet, und die dahinter stehende was-sermasse bis auf eine Tiefe von 12-f- schuh unter der Oberfläche des Meeres ausge-schöpft war, brach derselbe in der Mitte, auf 215 Schuh, durch. Ohne zweifei lagdie Ursache dieses Unglücks darin: dafs, da das untere Gitterwerk kk Fig. xx. aufeinen einige schuh dicken Schlammgrund r z gelagert war, der Druck des Wassersund des Dammes eine ungleiche Pressung des Grundes bewirkte. War diese abererfolgt, so mufste das Holzwerk sieb auseinander geben und dasselbe brechen, wel-*ches auch geschah Indessen wurde ein neuer Fangedamm zur Ausführung des Bassins