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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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lick betheert werden; datier man auch zuweilen den uopf der Spundwände öder ihreHolben in steine einläfst. 19) Die Grundpfähle müssen aber genau in den im planbestimmten Richtungen zwischen oder längs pfähl - Lehren *) eingerammt, scharf oderhorizontal abgeschnitten werden. Wer die Kammpfähle nicht horizontal absctmeidenläfsl, fehlt gegen ihre Bestimmung; denn sie sollen den Baukörper tragen. 20) Manmufs daher die zum Aufschneiden der pfähle zu gebrauchenden wasser - sägen starkmachen, genau horizontal stellen und sich einer festen Rüstung bedienen. 21>) Istder Rost gelegt, so mufs beym ersten sehr niedrigen wasserstande dennoch unter*sucht werden, ob die Rostschwellen auf alle äufsern drundpfähle genau aufliegen?findet man irgend einen Zwischenraum, so mufs dieser mit in einem in oehl,

eine halbe stunde über, gesottenen eichenen Keile tüchtig ausgekeilt werden **).

22) Sollen die pfähle über das wasser stehen, so ist es immer besser, sich derordinären zimmermanns - säge zu bedienen , und dann erst ist der in die schwelleneinzulassende zapfen mit der queeraxt auszuhauen. Dabey mufs mittelst der schrott-wage und des Schnurschlages sehr genau verfahren werden, damit die schwellen ge-nau wagrecht zu liegen kommen. 23) Die schwellen müssen, wenn es der wasser-tiefe wegen geschehen kann, auf die Grundpfähle recht fest und genau eingelassen,

und darauf befestiget werden. Beym lockern Boden schlägt man durch den in die

erste Hostschwellen d und e eingelassenen zapfen a der Grundpfähle ab Fig. 36.rab. 89. einen hölzernen Keil, welcher den zapfen des pfahls recht an die Grund-schwelle anprefst. Hierdurch macht man es möglich , dafs der Rost selbst in einemlockern Boden schwerere Lasten als gewöhnlich trügt: denn es kann kein Theil des-selben sich senken , sondern das Ganze mufs nachgeben, oder es müfsten mehrereRostschwellen brechen, welches aber nicht zu befürchten ist. Dahingegen hat sich,wegen Nachläfsigkeit der Werkmeister, bey vielen Rosten der alten Gebäude gefun-den: dafs die Grundpfähle aus den Rostschwellen• hinaus gewichen, mithin unnützwaren, welches bey dieser Methode nicht möglich ist. Zuweilen legt man die kür-

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Das sind horizontal gelegte ourtungen, die an die oerüstpfähle befestiget sind, und worin der Raumfür jeden pfähl eingeschnitten ist, durch den derselbe hinabgleiten bann.

**) Das Herablassen der bereits zusammengelegten' nostschwellen auf die Grundpfähle bis zu einer riefe vonfünf puls unter der Oberfläche des Wassers, habe ich mit an die Rüstung angesetzten Winden oder auchmit Hebel bewerkstelligen lassen. In den Rostkreutzen und pfählen müssen vorher für die eisernen Ku-gel die Löcher gebohrt seyn! Ist dann der Kost genau nach den Zeichen, die man an der Rüstung ge-macht hat, gelegt oder gehalten, so nehmen zwey Zimmerleute den 2 bis 3' langen mit Widerhackenversehenen Nagel, suchen das Loch und setzen auf den Nagel eine eiserne nnten mit einem platten Kopfeversehene Stange, worauf ein dritter, mit dem eisernen Schlägel, schlägt und den Nagel eintreibt. Aufeben diese Art werden die Rostplanken, unter Wasser, aufgenagelt wenn man sie nicht, auf dem Werk-platze, auf den Rost genagelt hatte, welches jedoch bey grofsen Rosten, des hydrostatischen Drucke» we-gen, nicht rathsani ist..