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1. Band S. 20.» so heifst diese oeffming ein Grundablafs (epanclioir ä. fondj. Auchdie Durchlaß - oeffnungen in dem mirchlafs -wehre sind Grundabiässe. Damm-fr ehre,Teich - Damme oder stau-wehre (reversoirs) Tab. 80 . Fig, m a und iii 1 *, sind solcheWehre, die über die höchsten Gewässer empor steigen, und dieselben nur durch ih-ren innern ßau abfiiefsen lassen. Man legt sie vor MÜhlteichen und Wasserbehälternan, wie denn an dem Bassin oder dem Teieli von st. serriol , der citirte wehrdammliegt.
Soll über ein wehr, dem canale zu, das wasscr nur in bestimmter Menge, zu-fliefsen, so nennt man dasselbe zuführungs - wehr (cale) Fig. n. a b c Tab. 80. Eshat zugleich die Bestimmung, Materialen, als steine und dergl. oberhalb zurück, alsovom canale abzuhalten. Zuweilen schließen solche wehre die Materialfänge oderBassins, worin sich das Material des Speisekanals sammelt, vom canal ab, Tab. TÖ.Fig. 10. und 11. Gehen durch eine wehröffnung schiffe, indem man dieselbe mit-melst Balken verschliefst: so heifst sie ein schiffs-Durchlafsw ehr (pertuis). DieSchiffsdurchlässe sind vorzüglich auf der Charente in Frankreich angelegt, um denFlnfs zur scbiffiährtsfähigen Höhe aufzustauen. Siehe Fig. 3. Tab. 7Ö. Zuweilen be-nennt man die wehre auch nach ihren zwecken. Stauen sie das Wasser zur Betrei-bung der Mühlen, Eisenhütten und Hämmer: so heißen sie m'ühl-wehre, Eisenhutten-fr ehre und Hammer ■ wehre. Dient ein in dem wehre liegender Ablaß zur Durch-lassung der Floße, so heißt dasselbe f lofsqblafs. Ist auf ein ueberfall-wehr eineaus stecken gemachte wand, in welcher die stecken oder kleinen Balken durch einenolbe gehn und an eine schwelle des Massiven - W'ehrtheiles gelehnt sind, angebracht,um während den Holztriften das Flößholz in dem Hauptflusse zu halten , um den-noch einen Theil des W'assers zwischen den stecken, die gleichsam einen Rechenbilden, durchzulassen, Siehe 1. b. s. 283» so heifst das \vehr ein Rechen-wehr oderRechen, weil die steckenwand eine Art Rechen bildet. Sind darin schütze ange-bracht, vor denen, während der Holztrifft, stecken gestellt, und diese schütze ge-öffnet werden, so nennt man es in Baiern Abrechen. Der bey München liegendeAbrechen ist z. b. die Ursache der ueberschwemmungen , weil seine sohle zu hochliegt, und die oeffnungs - Art der schütze so unbequem ist, dafs man dieselbe nichtziehen kann, wenn das Triftholz vor den stecken liegt und hoch steht, s. 1. b. S.282u.s.w.
Grundsätze, Maximen und Beschreibung einiger wehre.
§. 115. Wenn man beym wehrbau von allen übrigen Rücksichten, bey der An-lage eines wehres, abstrahirt: so ist die erste Frage, welche Richtung soll das wehrauf die Richtung des Stromes haben ?
Wird erwogen, dafs die über ein wehr stürzende wassermasse mit eben die-sem wehre a b rig. 35. xab. 94 . rechtwinklicht, also auf das ufer a c anfällt, > und
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