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construirten werken wird dann ein aus Fasehinenbau gemachtes, zwischen verz'aunungenBruchsteinen oder nieset bedecktes sturzbett gelegt, dessen Länge die untere Dickedes wehres, und wo grofse Eismassen gehen, noch mehr betragen mag; welchesSturzbett mit Bretter oder Planken zu bedecken ist, die man über ein Rostwerklegt und darauf nagelt. Ein solches Sturzbrett mag auch aus Fachwerke, die manmit steinen füllt, bestehen, und die mit planken bedeckt werden, wie dies bey demLandshuter-wehr (rab. 102.) geschehen ist.
$.117. Alle Flüsse, in denen man ueberfall - wehre anlegt, schwellen zu ge-wissen Zeiten des Jahres dergestalt an, dafs sie nicht nur die uferlande, sondern auchStädte und Dörfer überschwemmen, weil diese wehre den ström unnatürlich in die Hohetreiben. Zur Verhütung dieser Nachtheile sollten die wehre aller Art dauerhafteGrund- Ablässe haben, und zwar von einer solchen profilweite, dafs dadurch dieHocbgewässer unschädlich abgeleitet werden können. Die Grnndlafs-oeffnungen kön-nen verschlossen werden mit Aufzieh- und Decksehiitzen, mit Drehthoren und beweg-lichen Balkenwänden. Ferner mufs des wehres Oberfläche, zur Abwendung der ue-berschwemmungen, so niedrig gelegt werden , wie es die zur rreibung der Maschi-nen , d. i. zur Leitung des Wassers nach dem Gerinne dieser Maschinen hin, erforderli-chen stromhöhe zuläfst. Da dieser für die Agrikultur äusserst wichtig ist, so kannich die Befolgung nicht gentag empfehlen. Leider haben die Regierungen denselbenselten beachtet, und daher ist es denn gekommen, dafs die mühten, Hammerwerkeund fast alle von den Flüssen und Bächen getriebenen Maschinen, die verderblichstenuebersehwemmungen, selbst Moräste und ungesunde Viehweiden verursacht und ganzeWaldungen verdorben haben. Dies alles kann demjenigen nicht auffallen, der esweifs, dafs bis jetzt kein einziges Land, solche die Benutzung der öffentlichen Gewäs-ser betreffenden Gesetze und Verordnungen hat, welche den Grundsätzen der was-serbaukunst entsprechen, daher den Gebrauch des fliefsenden oder aufgestauten Was-sers, zur Betreibung der Maschinen, mit den vortheilen, der Agrikultur und der rorst-oekonomie vereinigen l
$. 118. Die construction eines wehres im Allgemeinen anbetreffend, so mulsdie Fundation solide, die vordere Böschung hinreichend seyn, und welche Bauartman auch wählen möge, so mufs dem wehre unterhalb ein festes sturzbett gegebenwerden, welches dem Angriffe der Eismassen, und des über das wehr oder durch.,die wehröffnungen stürzenden Stromes widerstehen soll.. t
$. 119. Nach der oben bezeiehneten Fig. 36. und 37. Tab. 94. dargestellten Artkann der vordere Theil des wehres nur dann censtruirt werden , wenn man beymniedrigsten wasserstande den Strom seitwärts geleitet hat. Wo dies nicht zu bewerk-stelligen ist, da müssen zwo mit Holben zu deckende pfahlwände; etwa einen schuh unter-den niedrigsten w T asserstand, zu beyden seiten des wehres, geschlagen werden, und wo=der Boden flüchtig ist, müssen sie aus Planken und Nuthpfählen bestehn, die mit queer-
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