Band 
Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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so grofä, als die Hohe ab; ziehe von b nach c eine Linie; beschreibe aus a denBogen bcd; errichte aus cl auf die Linie ac ein Perpendikel, theile d c in zweygleiche Theile u l und errichte aus l auf d c das Perpendikel l h ; beschreibe endlichaus h den sogen, die: so entsteht die verlangte krumme Linie bdlc, welches einesinosoide ist. Die vordere wand eines wehres kann der grofsen Böschung entbeh-ren , denn sie leidet keinen Angriff, weil der Stofs des Eises und Wassers nur dieobern tagen des wehres trifft.

Da die starke und Dauer des wehres abhängt a) von dessen Pachtung auf denStrom; b) dessen Fundirung; c) von der construction; d) der Breite seines oberniheils; e) der äufsern Böschung, und f) von dem die unterwasehung behinderndensturzbette; so mufs auf alles dieses Rücksicht genommen werden. Bey dieser angege-benen Form der ueberfall-wuhre ist daher der obere dem Angriffe oder uebersturzdes Stromes und der Eismassen blofsgestelite xheil mit der gröfsten Sorgfalt zu ma-chen ; man verbinde zu diqpem zweck die Werkstücke mittelst steinernen Dollen,wovon jede Dolle in die zwo Vertiefungen zwoer Steine zu liegen kommt, und diedas verschieben der steinlagen verhindern, wie dies beym Bau des Leuchtthurmesauf sdystone s. 20Q. beschrieben ist. Zur Ausführung werden nach dieser krummentinie mehrere chablone gemacht und darnach die zur Oberfläche nöthigen Werkstückegehauen; in cement gelegt und die äussern Fugen mit wasserkitt ausgestrichen.Dieser angegebenen Form hat sich auch rerronet bey den ueberfällen und Grundab-lässen am canal von Bourgogne bedient, welche in Fig. n. ab c Tab. 80. dargestelltsind; die, weil nur ein unbedeutender ström, viel weniger F.is darüber fällt, keinerso künstliche Verbindung mit den Dollen, als ich eben beschrieben habe, erfordern.,Die vordere wand dieser wehre, welche ueberfälle und Grundablässe zugleich sind,ist daher perpendikulär von ziegel aufgefiihrt, und mit Werkstücken f f gedeckt,'.Die schütze c c (Ablafsschütze) werden mit Hebel oder mit der Hand gezogen. Ueberdas wehr liegt eine hölzerne Brücke a b. Solche oder ähnliche Brücken sind überalle oberflächlichen seitenablässe bey Canälen, zu wege für die Zugpferde, nothwendig.Damit aber das Mauerwerk von den schiffen nicht beschädiget wird: so mufs vor,demselben eine mit einer Holbe bedeckte pfahlreihe ll geschlagen werden.

Der erfahrne Ingenieur sieht leicht ein : dafs nach dieser krummen Linie nurmit grofsen Werkstücken und in Flüssen, die weder reissend sind, noch einen hef-tigen Eisgang führen, oder in Bächen gebauet werden kann, und andere niaterialieiiiwieder eine andere denselben angemessene Form des wehres nothwendig machen..Mit Bruchsteinen gebe man daher dem wehr eine oewölbform Fig. 37. Tab. 94«».nehme zur Oberfläche die gröfsten steine; lege das Innere in cementmörtel, keilealle Zwischenräume desselben , so wie die Oberfläche mit kleinen steinen aus , undwo schiefersteine zu haben sind,. bediene man sieh ihrer zum Auskeilen der ober-flache; streiche alle Fugen mit cementmörtel und o eikitte aus. Unterhalb beyderley so

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