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dicht neben einander, oder füge dieselben regelmäfsig ineinander, und fülle dieZwischenräume mit Bruchsteinen, Kiesel und frisch gelöschten Kalch, wie ich beymwehr von Alten - oettingan habe thun lassen. Endlich wird unter dem wehr einniedriges mit Bruchsteinen ausgefülltes Fach werk, welches auf Grundpfahlen ruhet,und dafs das sturzbett macht, angelegt. Wie eine ähnliche Bauart in der rnitt©einen scharfen Rücken formiren kann, dies zeigt das über den orbflufs bey BezieresTab. 76 u. 93. angelegte wehr, welches unten näher beschrieben wird.
$. 122. Bey wehre, die man über einen felsigten Boden anlegt, müssen allemal, *einige ihrer Theile, in den Felsen selbst hinein gehen , damit sie dem Angriffe derEismassen und des Stromes , den gehörigen widerstand leisten. Man bohrt zu demEnde, i/ocher in das felsigte Bett des Flusses, auf eine riefe von 2 bis 3 Fufs, stelltdarin vfahle und lehnt gegen diese eine, an die pfähle fest zu nagelnde wand, voneichenen Dielen; oder es werden zwey Reihen pfähle, in zwey Reihen Locher, dieman auf 4 bis 8 Fufs Abstand, je nach der Gröfse und Schnelligkeit des Stromes,macht, eingesetzt, dagegen zwey Balkenwände gelehnt und befestigt; auch einig®Queerwände angebracht, und eine solche nammkiste wird mit Bruchsteinen , Kiesel,lebendigen Kalch und ziegelbrocken ausgefüllt, die Oberfläche aber mit grofsenSteinen gedeckt und mit eichenen Flanken bedielt. Vorsichtiger und stärker müssendie auf ein Felsenbett vertical in reissenden Bergfl'üssen zu legenden wehre gemachtwerden. Anfangs bohre man in einer Entfernung von 3 bis 6 Schuh, 2 bis 3 schuhtiefe, und drey zoll weite runde Locher nach der Richtung der vordem Flucht des wehres,welches zum sichersten, in der Mitte, im Winkel gelegt, und wo möglich an hervorste-hende reisen angelehnt seyn mag. In jedes Loch setze man einen 4schuh langeneisernen Keil, und auf diesen schiebe man einen eisernen Bolzen, der in der Mittegespalten ist, also zwey Federn hat, und dessen oberer Theil 2 zoll 11 §• Linien dicksey; treibe diesen Bolzen auf den Keil ganz fest an. Stehen nun diese Keile 3 schuhaus dem Felsengrunde hervor, so nehme man Balken, bohre durch dieselhen , aufden oben angegebenen Abständen , 3 zoll breite Locher, lege diese auf Keile, undtreibe sie bis auf das plufsbett, wobey zugleich die Unebenheit desselben unter denBalken mit moos ausgestopft werden mufs. Jetzt lasse man durch diese Balken andereQueerbalken ein, die man auch zugleich legen kann, und über diese wieder Queer-riegel, und fülle die Zwischenräume mit Kiesel, Bruchsteinen und lebendigen Kalch.Soll die Höhe des wehres höher als die eisernen Keile werden, so lege man Balkenauf Balken, und befestige immer die obere Lage auf die untere mit 2 zoll starkenund 24 zoll langen eisernen Nägeln. Auf diese weise kann man zwey Reihen sol-cher Balkenwände schlagen, und ein nistwerk formiren, auch gleich über das nie-drigste wasser die nästen mit eichenen Planken bedielen, dann abermahls die Erhö-hung fortsetzen, und ein zweytes ausgefülltes Kistwerl. bedielen, über dieses aber,nach den Strom zugekehrte und gegen die vordere Balkenwand angestützte Balken,