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Rücksichten untersucht hatte. Solch in einem von dem* Flusse ahzusondernden canalanzulegendes wehr sollte bestehen: l) Aus den zwo Seitenwänden, deren Gründungund construction aus den gezeichneten Grundrissen und Ansichten deutlich zu ent-nehmen ist. 2) Aus zwo 24 Fiifs langen und 8§ Schuh (wiener Maafs) dickenWehrpfeilern *). 3) Aus dem auf einen pfahlrost zu legenden und mit zwo werk*
stücklagen zu erhöhenden Böden, 4) Aus einem sechs schuh dicken mit steinen zubelegenden und 36 Fufs langen vorboden, und 5 ) aus einem eben so construirtenund langen sturzbette. Die seiten wände sollten zur Sicherheit bey Eisgängen abge-rundet werden, und am Hintertheile eine bis zum niedrigsten wasserstande abfallen-de fläche machen. Das ufer des Entwässerungs - canals, worin ein solches wehr zuliegen kommen sollte, müfste längs dem vorboden und sturzbett mit Verzäunungen,aus grünem Pappelnholz, die mit Bruchsteinen zu bedecken wären, befestigt werden.Da die construction des Grnndbaues von den wänden und dem wehrboden in denKupfern deutlich angegeben ist, so bemerke ich nur, dafs um die zwo wehrpfeilereine Spundwand, so wie eine Reihe Grundpfahle, pfähl an pfähl, jene mit einem1300 pf., diese mit einem 1000 pf. schweren Rammklotze (bis zum stehen) eingeschlagen,und der schwellrost mit ziegel, so wie mit Mörtel aus chorowitzer nalch und sand beste-hend, ausgemauert werden sollte. Die Grundpfähle in dem übrigen Theil des Grund-baues müssen auf drey Fufs Abstand stehn; ausgenommen mitten unter dem vordemxheil der zwo Seitenwände, wo abermahls pfähl an pfähl zu schlagen ist. Die Deck-platten der pfeiler und Seitenwände hatte ich nach einer solchen sintheilung gelegt,die der neser in den Kupfern findet, und die mir zweckmäfsig zu seyn scheint,weil sie die eisernen Klammern entbehrlich macht, und die Verschiebung der steineVerhindert, Um diese selbst beym Angriffe des heftigsten Eisstofses zu vermeiden,sollten in dem Boden des wehres die werkstücklagen mittelst eines kleinen Würfels(Döllens) der in beyde steine eingelassen wird, verbunden werden. Zur Anschwel-lung des Flusses, in Hinsicht der Schifffahrt und Mühlen, würde ich in denen zu derEntwässerung der Flufsgegenden oder zu Verhinderung der ueberschwemmungen be-stimmten drey oeffnungen, Balkenwände (jeden Balken zu 12" hoch und 9" dick)dergestalt einlegen, dafs sie auf der einen Seite 6" in das Gemäuer zurücktreten.Unten mögen sie zwo viereckige Locher, wie die Zeichnung zwoer Balken auf dieangezogene Kupfertafel angiebt, haben, worin zwo an der untern Fläche jedes stau-balkens befestigte Haken eingesenkt werden, um die Staubalken auch einzeln heraüs-nehmen, und so die Höhe der stauwand nach Gefallen anordnen zu können. Aufder einen Seite würde ein auf den Roden befestigter vertical gesetzter Ständer die
*) Da die befsten Steine ohnweit den Ufern des Marchflusses zu haben sind und dieselbe weiter abwärtsff- auf der schiffbahr zu machenden March traasportirt werden können . so würde man hier und ruit demtrefflichen Chorowizer Kalch , Wehre erhalten haben, die den Bedingungen der Wissenschaft und derOekonomie entsprochen hätten!