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der Hohe nach, geordnet sind, wird das wasser aus dem Bassin gelassen. Nach denschützen gelangt man auf stufenmässige Pfeiler, von denen ein Steg bis zum wehr-damm gelegt ist, wie es die Kupfer zeigen. Dieser wehrdamm, dessen MauerwerklÖOO cubik - Klafter enthält, liefs anfangs viel wasser durch, und wenn Erfahrungengelten, so mufs ich dem g. Andreossy darin beystimmen, dafs es besser gewesenWäre, zwey nittermauern aufzuführen, und den Zwischenraum mit fetter Erde oderThon auszufüllen, als einen Mauerkörper von Bruchsteinen zu machen. Gegen diesenzufall hat man folgende Vorkehrung getroffen. Vor der vordem wand des wehre*wurden 57 J et. gebrannter Kalchstaub geworfen, den das wasser auflöfste, und indie Zwischenräume des Mauerwerkes einschlammte , ja durch dasselbe hindurch biszur Bandseile führte, wo derselbe, mittelst des Zutritts der fixen nuft, eine weifseKruste lebendigen Kalchs auf die Mauer anschofs. Jetzt hat sich nach wicderhohllemEinwerfen des nalches die Filtration gänzlich verloren.
$. 137. Bey der Schiffbarmachung der Flüsse ist man öfters genÖthigt, auf ei-nem steingerölle und reisen wehre zu legen, 12 m die wilden- oder Seitenfälle, beyniedrigem wasser, zu beschränken, die Hochgewässer aber darüber hinfallen zu lassen.Faschinenwerke und Mauern würden hier nicht Masse genug machen, weil solcheWehre nur von geringer Hohe sind. Es werden also bey solchem nocal nistwerkevon nolz, die man mit steinen füllt, und vermittelst in die Felsen eingelassener pfähleoder Bolzen (s. Ö07.) auf den Boden befestigt, gute Dienste leisten. Dieselben bestehennämlich aus dicht aufeinander gelegten rund oder vierkantigen Holzern, die regelmäfsigewände und Vierecke von '36 Quadrat-Schuh bilden, welche mit steinen gefüllt werden.Auf den Ecken wird dann durch zwey oder drey Holzer ein hölzerner Nagel geschla-gen, oder wenn die wände von vierkantigen Holzern gemacht sind, so legt und ver-bindet man diese, wie die Balken der Blockhäuser. Solche seitenwehre liegen an derrraun in oestreich, am ober-Inn in ryrol , an der piave, dem Lech und an meh-reren Flüssen, wiewohl nur selten da, wo man eine bessere construction nicht an-wenden konnte, sondern wo sie zweckwidrig sind, und der Faschinenbau den Ab-sichten weit besser entsprochen haben würde. Das erstere auf xab. 103. Fig. 24.25. 26 . dargestellte wehr werde ich bey der Schiffbarmachung der Flüsse, im näch-sten Bande, beschreiben.
§. 138. Was ich nun noch von Aufführung der Dammwehre längs canälen sa-gen könnte, ist bereits im lsten Bande, beym Deichbau, vorgetragen. Ihre Dichtig-keit kann dadurch erlangt werden, dafs man sie mit pferdesturz - oder mit solchenwippkarrn, die VQn Pferden gezogen werden, aufführt, um die compression zuvermehren; die befste Erde in der vordem Böschung nimmt, und da, wo wenig»ammerde zu haben ist, den Kies mit wenig Erde untermischt; während die Damm-.Masse aber aufgefahren wird, die Lagen mit Wasser anfeuchtet. Welches verfahrenauch bey den canalsohlen, wenn man dieselbe nur sechs zoll hoch überfährt, in