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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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wand xy aufzunehmen, wovon jeder Balken 8 zoll breit und Q zoll hoch ist *).In dieser Balkenwand xy liegen die einzelnen Balken, wie Fig. 3. Tab. 101. zeigt,aufeinander. Weil jeder Balken einzeln aus den zwo Falzen gehoben oder herabge-lassen werden mufs : so hat derselbe an den seiten zwo eiserne Hacken, in denendie Hacken den Hebstangen Fig. 30. eingreifen, und jede Hebstange hat mehrereHandheben, damit man sie herunter lassen und hinauf ziehen könne. Jede dieservordem fünf Balkenwände (Fig. 3. xab. 101.) ist dazu bestimmt, dafs, wenn der Stromdurch die Wehröffnungen abgeflossen und zu einer, für die Maschinen, erforderlichenHohe gefallen ist, dieselben es möglich machen, die zweyte- Balkenwand b b Fig. 13.Tab. 102. einzulegen. Diese wand wird nämlich an der einen Seite eines pfeilers,von einem eichenen Ständer n (Fig. 13. und 27. Tab. 102.) gehalten, der an einemvier zoll starken eisernen Knie c d **) befestigt ist, welches um einen Bolzen bey dbeweglich, und dessen vordere Ansicht c in Fig. 26. dargestellt ist. Bey der entge-gengesetzten Seite oder bey dem nächstfolgenden pfeiler wird diese Balkenwand von.der Nuthe b des pfeilers 3 gehalten. Um vor dem Pfeiler den Ständer in die verti-calstellung zu bringen: so ist oben auf jeden Pfeiler, bey x, ein eiserner King ein-gelassen , von welchem ab eine nette bis zum obern Ende des Ständers, worin eineeiserne oehse oder Ring eingelassen ist, läuft. Mit dieser durch den King befestigtenKette wird der eigentliche Ständer herauf gezogen, wenn die Balkenwand b b einge-legt werden soll. Wer sich den Druck gegen die salkenwand von der vor derselbenstehenden wassermasse gedenkt, der wird eingestehen müssen, dafs der Ständer durcheine künstliche Vorrichtung vertical zu halten sey. Diese Bedingung ist auf folgende ’weise entsprochen. In jedem pfeiler ist eine gezahnte, 3 zollbreite und anderthalbzoll hohe eiserne Stange o Fig. 23. Tab. 102. unter den Decksteinen eingelassen. DieEinkerbungen p dieser stange werden vermittelst eines Getriebes q , das man mit derKurbel r ('s. auch Fig. 24.) herumdreht, hin und her bewegt.

Sollen also die Balken einzeln eingesetzt werden : so wird hinter dem verticalstehenden Ständer diese Stange geschoben. An dem entgegen gesetzten pfeiler sinddiese Einlegbalken a Fig. 23., an einer Kette, deren Glieder einen zoll stark sind,

oben bis unten hinab, die vermittelst fünf daran geschmiedeten Hacken, in die Werkstücke des pfeilerseingelassen und mit Biey umgossen sind, (rig. 29. Tab. io2-)

*) Die Erfahrung hat, bey einigen Wasserständen, gezeigt: dafs es zuweilen nicht möglich war, eineneinzelnen Balken in der salze herab zu lassen, ohne ihn zu sprengen und man hat zWey solche Zulege-balken auf einander schrauben müssen.

Dieses Knie ist unten auf die eine orundschwelle Je? rach wert es, vermittelst zwo Sschrauben, be-festigt ; es kann daher der Ständer n so fallen, wie er Fig, i3, gezeichnet ist. Damit derselbe aber nichtin die Wehr-Oeffnung hineinfällt, so habe ich, längs seinem untern Theil, auf die (jueeischwelleM f. i/f. ein oben abgerundetes Holzstück , welches in rig. 13, , rechts dem Ständer beym Buchstaben n,vo» oben zu sehen ist, aufuageln lassen.