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befestigt. In diese Balken sind nämlich grofse eiserne Ringe eingelassen, durch wel-che die nette läuft, die an dem untern Balken, mittelst einer schraube, endigt, sodafs sich diese Balken, wenn der Strom durch die oeffnung fährt, längs der netteetwas bewegen, und sieh an der Ecke des pfeilers selbst anlegen können. Die netteist, an dem Pfeiler, an einen zwey zoll starken eisernen Ring r Fig. 16 befestigt,welcher in dem Pfeiler, mittelst einem zwey zoll starken und sechs zoll langen, ge-zackten, eisernen idoben in ein Werkstück eingelassen ist. Diese nette hat defswegendie in Fig. 13 . angegebene Länge erhalten, damit die F.inlegbalken nicht an die un-tern Spitzen der Pfeiler anschlagen, und das Mauerwerk beschädigen. Will man die-selben beym Einlegen aufziehn, so wird darum ein seil geschlungen, welches die aufden pfeiler- stehenden Arbeiter nach sich ziehen.
Ist diese zweyte Balkenwand b b in den Falz b und vor dem Ständer eingesetzt,so wird die vordere Balkenwand xy wieder herausgenommen; zuerst über je zwopfeiler gelegt, und dann in das nicht weit von dem wehr stehende Magazin gebracht.Dieses Manövers wegen konnte der über das wehr gehende Steeg Fig. 4 . Tab-. 101.nach der obern Seite kein Geländer erhalten. Damit aber die Balkenwand b b, wel-che die stauwand bildet, dadurch nicht oeflnungen erhält, dafs der Strom den obernoder wohl gar auch den zwoten Balken hebt, und sich dann zwischen der oeffnungTreibzeug, als Holz, Stroh und dergl. legt: so habe ich über dieselbe, vor den zwoFalzen der zwo gegenüberstehender pfeiler, einen prefs- Ständer anbringen, und durchden stütz- oder naupt-Ständer Locher bohren lassen. Durch diese Löcher wird eineiserner Nagel gesteckt, der über jenen prefs - Ständer reicht, zwischen demselbenund dem Ständer wird aber ein eiserner neil eingetrieben. Wird gleich nachdem Einlegen der Balken auf diesen Ständer geschlagen, so werden diese genau auf-einander geprefst. In der entgegengesetzten Falze des andern pfeilers ist ein 2"weites Loch gebohrt, um den in den Falz gesetzten prefs-Ständer, mittelst eines Ei-sens und einiger neile, herunter zu halten. Es versteht sich: dafs diese zwo prefs-ständer vor dem Anfang eines oeffnungs-Manövers, mit den Einlegebalken, weggenom-men werden müssen. Auf diese weise lassen sich die Balken ziemlich genau zusam-mentreiben !
Will man nun den Strom durch die eine oder andere wehröffnung lassen, sowird die gezahnte Stange o Fig. 23. Tab. 102., vermittelst der auf dem pfeiler no. 4. bey raufgesetzten Kurbel rückwärts geschoben, und sobald diese den Ständer verlassenhat, fällt derselbe um, und augenblicklich stürzt der ström mit seiner ganzen Gewaltdurch die oeffnung, die Einlegbalken erhalten dann die bey A gezeichnete Lage,welche der stroxn auf und nieder treibt. Dieses Manöver ist äusserst überraschend,und wenn man, bey 4 Fufs wasserstand, die fünf Balkenwände mit Einmal öffnet,so fällt der Strom in fünf Minuten dreyfsig zoll. Nachdem derselbe um einefür die Gewerke erforderliche» Höhe gefallen ist, auch oberhalb Landshut nicht mehr