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wurde auch vor dem untern iheil der Faschinen - Gründung eine züm Bauiienstenotliwendige Transportbrücke (siehe auf der Karte Tab» 101. pont Service) errichtet,denn es mufste an beyden ufern das Bauholz und die steine aufgefahren werden, weilder werkplatz, der Häuser und Gärten wegen, nicht nahe am Bau etablift werdenkonnte.
Jetzt liefs ich nach landsliut das Modell des wehres bringen, um die bey derBau-Ausführung Angestellten mit der construetion desselben und allen seinen Theilenbekannt zu machen, und in einigen Bogen eine Beschreibung des Baues drucken,damit während meiner Abwesenheit, nach meinem plane verfahren werden konnte.Hierdurch wurden.die unberufenen Tadler, und die Intriganten, welche so bereitwil-lig gegen das Gelingen dieses Baues waren, abgeschreckt.
§. 153» Bey allen Bauten, die den Angriff des Stromes und dem Eisgänge wi-derstehen sollen, ist die Fundirung oder Gründung das wichtigste. Jeder der vierpfeiler ruht daher auf 42 bis 48 durch die Faschinen - Gründung mit schwerenRammbären, bis zum stehen, eingeschlagener pfähle, worüber die angehängte, zudieser Seite gehörige, und die Resultate des Einrammens der 177 Grund-pfähle enthal-tende Tabelle, so wie Fig. 1. Tab» 102., worin die pfähle angedeutet sind, die nähereAuskunft giebt.. Diese Grundpfähle hatten eine stärke von 12 bis 13 zoll, und jederträgt beyläufig 140 centner. Da, wo der pfeiler uro. 6» steht, befindet sich der fe-steste Grund, und der stärkste Faschinenbau» Wiewohl seine pfähle, bey der letztenHitze, um nichts mehr einrückten, so erhielten einige dennoeh nur 324 samm*schlage. Aufser denen unter den fünf pfeilern des wehres, welche 23CJ Grundpfähle er-hielten, sind vor den pfeilern 205 stützpfähle, unter den zwey Landpfeilern Q8 Grund-pfahle , und in den sturzbetten der wehröffhung und hinter den pfeilern 230 pfähleeingerammt, so dafs in allem 772 pfähle eingeschlagen wurden; dazu sind spätes*noch 240 in dem Ende des bedielten Sturzbettes gekommen.
§. 154.. Als die Faschinengründung des gesammten wehres, die wir in den planTab. 101. mit strichen angedeutet finden, am 12. Juni 1810 vollendet war, wurdenbis Ende Juni zwölf Gelüstjoche (Fig. XI. Tab. 101.) eingerammt, mit Gurtungen undeiner Kronschwelle versehen. Auf diesem Gerüste liefs ich die kleinen zugrammen(2. und 4.) stellen. Späterhin diente es zum Transport der steine zum obern iheilder pfeiler» Auf der untern Gurtung dieser Gerüstjoche wurde ein niedriges diebtlängs den pfeilern hingehendes Gerüst Fig. xni. etablirt; vorher aber für die Stellungder grofsen Ramm- Maschinen 1. und 3. eine planken- und sretter-settung, auf dieseuntere Gurtung , gelegt. Ende Juni wurde die Einrammung der Grundpfähle bey dempfeiler uro» 2. Fig. l. angefangen; die des Pfeilers Nro. 3. begann am 1 6 » Juli Abends,und wurde am 1».August beendigt; täglich rammte man vier bis fünf pfähle ein, unddas Einrammen der 177. Grundpfähle, welche unter die vier pfeiler f» 1» t» 102» stehen,* war bis zur Mitte August vollendet» Da wegen der vorgerückten Jahreszeit kein. Augen-II. Bä,