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Wird der vorboden oder das Sturzbett der schleuse so wie der Hafen, in dersähe der schleuse , von demjenigen Materiale, welches sich dort angehäuft hat, ge-reinigt, so mufs man die Thore 1. 3. 4. Fig. iv., während das innere und äufsereWasser gleich und zwar mit der Fluth in einem Horizont steht, öffnen; das xhor 2Fig. xi., worin das Dreh - oder spühlthor befindlich ist, aber zustellen. Ist dann imHafen Nieuwendiep die Ebbe eingetreten, dann wird dieses xhor nach der Erdwindeund der Zugstange geöffnet.
§. 194. Nachdem also vor dem Anfänge eines schleusenbaues die Beschaffenheit desnatürlichen Grundes untersucht, das Quellwasser auf irgend eine Art abgeleitet ist, dieverschiedenen Horizontal- und vertical - Durchschnitte der, schleuse, so wie ihrerHaupttheile als xhore u. dergl. nach einem grofsen Maafsstabe gezeichnet sind; *)die Baustelle ausgehoben, und vom Wasser mittelst Abdämmungen und schöpfmaschi-nen befreyet ist, so werden die Grundpfähle 4 und 5 (rig. 3. xab. 78.), in denenfür sie bestimmten Reihen mit einem hinreichend schweren Rammklotz bis zum Steheneingerammt. 2.) Je nachdem die Hohe des Schleusenbodens bestimmt ist, werden dieGrundpfähle nach einer horizontalen Fläche abgesäget, und an jeden pfähl ein 2 bis3 zoll starker zapfen, welcher zur nöhe die stärke der Queerrostschwellen oder Lager-hölzer , und zur Länge die nicke des pfahls erhält, eingeschnitten. 3.) DiejenigenGrundpfähle aber, welche in der mittleren Reihe, unter den seitenmauern und denStrebepfeilern stehen, erhalten keinen zapfen, sondern die Queerschwellen werden blosdarauf mit l \ zoll starken eichenen Nägeln genagelt. 4.) Auf den benannten Grund-pfählen sind 6 tannene Queer - Rostschwellen aufgezapft, von 9 zu 11 zoll stark, und. von einer solchen Länge , dafs sie 3 zoll über die äufsern Grundpfähle hervor ragen.Diejenigen schwellen, welche jedoch die Spundwände qrst uv einfassen, müssen um6 pufs länger seyn, als die seitenmauern reichen. 5.) Sind dann die Queerschwellenüber die zapfen der Grundpfähle eingelassen, so wird in eine in dem zapfen einge-hauene spalte ein eichener Keil eingetrieben, der den zapfen recht fest an die Rost-schwelle anprefst. Eine Vorsicht, die wesentlich zur Festigkeit des Baues beyträgt.Sie hat selbst bey einem Bau, wo sich Grundwasser einfand, die Aufbiegung der Rost-Rostschwellen verhindert. Eine ähnliche aiaafsregel wird beyrn blofsen Aufnageln derRostschwellen und Deckplanken, mit hölzernen Nägeln, ausgeübt, die in der Praxisvortreffliche Dienste leistet, wo jedoch die Nägel sehr stark seyn müssen, und manbedient sich statt derselben einer andern Methode , welche ich jetzt beschreibenwerde. Die eichenen Nägel, womit man die Queer- und Längenschwellen aufnagelt,
*) üt es, wenn man elie 3er sau angelit, von den vorzüglichsten Tueilen der Schleuse Modelle
verfertigen lafst, Und dieselben in der Werkstätte auf einen p-eebneten Boden, nach der wahren oröfse
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verzeichnet* Kommen viele Steinschnitte vor» welches der 1 Fall bey einer in schlechten Boden concaVgeformten Schleusenboden ist> so mufs man diese gleichfalls in der wahren oröfse > auf der Baustelle»abzeichncn*