Band 
Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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Werden nämlicli 2 zoll dielt, aber in der mitte etwas dünner gemacht, und daselbstmit in oel gesottenen werch umwickelt; damit das nurchdringen des wassers durchdas Eohrloch an dem Rande des Nagels verhindert werde. Um ihn in das Bohrlochrecht anzupressen, wird in dem untern Th eil des Nagels eine Spalte gehauen, worin-man einen -§■ zoll starken und 4 zoll langen eichenen «.eil etwas hinein steckt. Sowie derselbe nun auf das untere nolz , das ist, hier bey der Queerschwelle auf denGrundpfahl, oder bey den rängenschwellen auf die Queerschwellen stöfst, und derNagel eingetrieben wird, geht der Keil weiter in denselben hinein, und treibt ihngegen das uolz , worin er geschlagen wird, prefst ihn folglich an dasselbe an.6.) Sollte dann eine von- den Rostschwellen durch das Antreiben etwas spalten, somufs sie abgenommen und wieder durch eine neue ersetzt werden. 7.) Die stärkeder Kosthölzer, das ist die der Queerschwellen anbetreffend: so müssen dieselbe sichnach der Breite der schleusen, d. i., nach ihrer tänge richten. Bey einer 12 schuh breiten schleuse mag sie 9 und 6 zoll, bey 18 schuh breiten schleusen 10 und 8,bey 24 schuh breiten schleusen 11 und 8-f, bey 30 schuh breiten schleusen aber12 und 9 zoll, und bey 46 schuh breiten schleusen 13 und 10 zoll betragen.Etwas schwächer mögen die nängenschwellen ausfallen. Von den letztem wird jede,-da sie nicht aus einem uolzstücke gemacht werden kann, aus zweyen Holzern aufdie halbe Holzdicke mittelst einer Verzahnung — deren Mitte auf eine Queerschwelletreffen mufs — zusammen geschiftet. 8.) Wiewohl ich hier die Befestigung derersten Queerschwellen beschrieben habe, so mufs ich doch ausdrücklich bemerken:dafs anfänglich nur diejenigen auf die Grundpfähle eingezapft oder darauf genageltwerden, längs welchen die Qiieer-Dammplankenwände zu stehen kommen. *) Ichwerde daher nach der Stufenfolge der Arbeit noch einmal von der Legung der Queer-schwellen sprechen. 9.) Jede Dammplanke wird an die daranstossende Queerschwellemit einem einen zoll starken eisernen Nagel befestigt, und wenn vor der Reihe die-ser Planken noch ein Queerholz c rig. 34. Tab. 89. gelegt worden ist, welches jedochmeines Wissens bey dieser schleuse fehlt, worunter dann ein Grundpfahl e kommt,so wird jeder eiserne vorne mit einem 3 zoll breiten Kopf, und am innern derQueerschwelle mit einer schraube versehene 2 zoll starke eiserne Bolzen durch dieGurtung die Dammplanke und die Qeerschwelle hindurch gezogen. An derselbenaber wird mittelst einer schraube alles das nolz, wodurch er geht, fest zusammengezogen. Dafs die schräge stehenden Grundpfähle e jedoch nur auf einen Abstandvon sechs schuh zu stehen kommen, ist bereits an einem andern orte erwähnt worden,Uebrigens treten bey dieser schleuse die Dammplankenwände sechs Schuh bis qrs

*) Ich wähle hier, so wie an mehreren Stellen mit lieifs die Benennung Dumm - PlankentsUnde dieserSchleuse, weil meines Wissens diese Schleuse nur Dammplanken und keine Kiuhplanken hat. Jedochkann ich mich hierin irren, welches auch nichts zu Sache thnt. Was ich also hier von den Damm-planken sage, gilt auch von den Spundplanken,

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