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Fig. ui. Tab. 78. über die Grundpfähle der Seitenmauer hervor, und bestehen ausTannenholz.
Da die zwo wände q und v die schleuse gleichsam begrenzen, haben sieeine doppelte Reihe Planken und zwar hoIz auf rüge. Diese planken sind 1* lang, 10bis 12 zoll stark und 3 zoll dick. Zu denen unter den schlagwellen in s und tstehenden Reihen sind die planken Q schuh lang und 4 zoll dick. Diese Dimensionenhaben auch die planken derjenigen wände, welche die Basis des gesammten Gemäuersumschliefsen. Solche spund - oder cofferwände, die in Fig. in. sichtbar sind, soll-ten, wie bereits oben gesagt ist, in einen wasserhaltigen Boden niemals anzulegenvergessen werden: da von denselben die Dauer der schleuse wesentlich abhängt. 10)Sind die äussern Queer-plankenwände eingerammt, so werden die mittlern gleich-falls geschlagen. Alle müssen aber mit ihren wagrecht abgeschnittenen Köpfen 1 fzoll hoch über die daran stofsende Queerschwellen hervorstehen , um eben so vielin die Längenschwellen (J,Q eingelassen zu werden, damit kein Raum zwischen denplankenwänden und den Längenschwellen entstehe, durch den das unterirrdischeWasser durchsikern könnte. Um diese Absicht desto sicherer zu erreichen, so wirdder Kopf von allen spund - oder Dammplanken mit moos oder mit in siedendes oelgetränkte Leinwand belegt. Eine Vorsicht, die auch bey denjenigen Grundpfählen»worauf die Queerschwellen aufgenagelt werden, anzuwenden und niemals bey der-gleichen Fundirungen ausser Acht zu lassen ist. 11) Die Dammplanken, welche indie seitenwände kommen, rammt man aber erst alsdann ein, wenn die sämmtlichenQueerschwellen gelegt sind. Sie werden so hoch abgeschnitten, dafs man sie 3 zollin das darüber zu liegen kommende Flurholz einlassen könne. 12) Ehe alle Queer-schwellen gelegt werden, mufs der Raum, welcher bis zum festen Boden um dieGrundpfähle ausgehoben war, mit nlay, xhon oder guter Gartenerde ausgestampftseyn und zwar, einen zoll höher als die untere Fläche der Queerschwellen zu liegenkommen soll, damit diese schwellen den angestampften Grund noch fester zusam-menpressen, Es ist auch ein Fehler, wenn man die Ausfüllung erst nach Legung derRostschwellen vornehmen wollte, weil sodann das Ausstampfen nicht tüchtig bewerk-stelligt werden kann. Statt der Ausfüllung mit Thon oder nlayerde ist jedoch einGemäuer von Ziegelsteinen mit pozzolan-, xrafs- oder cementmörtel verfertigt, besser:weil dasselbe das wasser nicht durchläfst, und der ivtörtel das nolz noch länger, alswenn es mit Erde oder steinen umgeben ist, conservirt. ' 13.) Jetzt, nach vollende-ter Auflegung der Queerschwellen, wird entweder mit der gänzlichen Ausfüllung vonKlayerde oder Aufführung des Gemäuers zwischen den Grundpfählen und Queerschwel-len fortgefahren» und zwar so weit hinauf, dafs die Längenschwellen auf diese Ausfüllungund auf die Queerschwellen gelegt werden können. Es müssen nämlich jene in diesezw«y zoll tief eingelassen werden. Da aber die Längenschwellen hier 8 zoll dicksind, so stehen sie sechs zoll hoch über die Queerschwellen hervor, nachdem sie auf
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