Band 
Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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und h m (r-ig, u.) gesetzt wurden. Dieselben reichen 2 Fufs in die Seitenmauernund ihr Anschlag ist 10 zoll hoch. Die verschiedenen Werkstücke, woraus die Drem-pel n n bestehe^, sind in einem Trafsbett gelegt, und mittelst kupfernen in isleyeingegossenen 10 zoll langen Krampen untereinander verbunden. An jedes Ende derschleuse ist eine 27 Schuh lange und 13 bis l6 zoll starke, und aus drey stückenineinander gefugte Jochschwelle p y , von Werkstücken, dergestalt gelegt, dafs ihreobere seiten mit den zwey stromlagen der Mauern wagrecht laufen. Der Raum zwi-schen der schlag- und Jochschwelle, wie auch zwischen den beyden schlagscbweilender rluth- und Ebbethore ward mit einer Roll-Lage der besten Klinker, in Trafsmörtel,gemauert. Dann wurden die seitenmauern, worin die umlaufe kamen, mit 8 zolllangen, 4 zoll breiten und 2 zoll dicken guten ziegein (mit Trafsmörtel) aufgeführt,wie es die Profile in Hinsicht der Dimensionen deutlich zeigen. So wie aber dieseMauern , die oben mit Werkslücken belegt sind, empor stiegen , wurde der hintereKaum zugleich mit nlayerde ausgefüllt. Endlich wurden die xhore, welche des Holz-oder seewurms wegen bis zur täglichen Flufchhöhe mit Kupfer beschlagen sind , ein-gehangen; auch ward das sturzbett s zwischen den Flügelmauern angelegt, welchesaus einem Faschinenwerk, Verzäunungen und steinen besteht. 23.) Das äussereFluththor dieser schLeuse ist 19 Fufs 3 zoll hoch, und jeder Flügel 1 4 f- rufs breit.

I j[ bis \

Die wendesäule* oder der Drehständer ist 2o f- Fufs lang und stark ( zoll ;

12 bis 18 f

er wurde auf 6 zoll abgerundet. Die obern und untern Eahmstücke haben doppelte,die mittlern einfache zapfen, durch welche drey zöllige eichene Nägel geschlagensind. Alle Rahmstüeke und Ständer müssen von aussen in einer Ebene liegen , damitdie drey zöllige Thorheplankung darauf drey zoll eingelassen werden könne, wieFig. 8. Q und 10. zeigen. Dieselbe wird nämlich mit 7 zölligen eisernen Nägel aufden nahmen des Flügels befestigt. Waren die Thorflügel so vollendet, so wurden siewohl getrocknet, mit steinkoklen-Theer zweymal getheert, und die Fugen calfatert,dann, aber mit warmem rech übergossen, mit den Falsbändern und zapfen versehenund eingehangen. Eben so wurden die übrigen Thorflügel gemacht. Die eisernenStangen, welche an die kleinen schütze kommen, sind 2 zoll breit und | zoll dick.24.) Die schleusenthore bestehen noch aus folgenden iheilen: a) Um die hintereund vordere Rahmstücke fest miteinander zu verbinden, wurden auf dieselben Fig.V T m. und xF. eiserne nügel von 4 schuh lang, auf jeder Seite gelegt, und mit drey,einen zoll dicken, Nägeln befestigt. Sie waren 3 zoll breit, £ bis f zoll dick, b)Zur Verbindung mit dem untern Rahmstück dient an jeder seite ein eiserner winkel-hacken, wovon ein jeder Arm 6 Fufs lang, breit 3 und dick f zoll war, und mit5 grofsen Nägeln befestigt wurde, c) Auf den Mittelriegel c Fjg. vni. eines jedenThors sind 4 doppelte winkelhacken , 3 rufs lang und jeder Arm 1 £ Fufs, breit 3zoll und dick £ zoll, mit fünf eisernen Bolzen befestigt, d) In den äussera Ebbe-

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