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Zweyter Band mit sechs und vierzig Kupfertafeln.
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desäule ruht, müssen mit polirten 2 bis 6 Linien starken stahlplatten sich einanderberühren, um die Reibung und Abnutzung zu vermindern. Es ist düher eine nie zuverabsäumende praktische vorsieht, dafs man blos die mit ihrer Armatur versehenewendesäule auf diejenige stelle, welche sie einnehmen soll, einpasse, bevor sie mitdem übrigen Holzwerk des Flügels verbunden wird. Der Mittelpunkt der pfannemufs also mit dem Mittelpunkt des Halses der wendesäule in eine vertical - Linie fal-len. Diesen verticalen stand mufs die wendesäule stets behalten, weil sonst derFlügel sich überneigen würde. Sie mufs daher sowohl oben als unten dergestalt be-festigt werden, dafs sie nicht übersacke» d. i. aus dem verticalen &tand komme. Un-ten endigt die wendesäule mit einem zapfen , der zu f bis f ihrer stärke dick sey;dessen Länge betrage §• bis f seiner Breite, öfters auch mehr! Bey kleinen schleusenmag die pfanne und der zapfenbesehlag aus Eisen bestehen, bey grofsen schleusenaus zinn, und -ff gutem Kupfer, und mit stahl-platten versehen verden. Ob bisjetzt der Vorschlag des Generals Lavasseur: 12 rheil zinn und 100 Theil Kupferzusammen zu schmelzen, woraus eine sehr compacte Masse entstehen soll, angewen-det wurde, ist mir unbekannt!

Wie man dergleichen mit Blätter versehene zapfen und pfannen, und wie mandie wendesäule mit dem zapfen verbindet, dies zeigen folgende Figuren: 4. 5*6. 12-14. 17. Tab. 8Q. xi. xn. xvi. xvn. Tab., 77. und Fig. xir. Tab. 78. Zum verticalenStand der wendesäule wird sie, oberhalb des Rahmstücks, mit einem metallenen Thor-bande umgehen, dessen Dicke 1 f bis 3 zoll, und dessen Hohe 6 bis 12 zoll, jenach der Gröfse des Flügels, beträgt. Damit aber die Reibung des Halses der wende-säule, welcher in ihr eingesehnitten wird, an dem Halsbande so geringe als möglichsey, so wird dieser nals, auf 3 zoll Abstand, mit metallenen oder eisernen schienenbelegt und das ihorband an der innern Seite etwas convex geformt. Begreiflichmufs dieses Halsband aber unverrückbar seyn, folglich Anker ah und b g Fig. 13.Tab.. 8Q. haben, welche in die sehleusenmauern hineingehen, damit sie unverrückbarfest liegen. Um den Thorflügel, so oft es nötlig ist, abzunehmen, ohne die Ankerdh und bg Fig. 13. Tab. 8Q- zu bewegen, so mufs das Halsband in a und b wir-belknöpfe erhalten, oder aus zwo zusammen zu schraubenden Halb-Ringen bestehen.Dieser Ursache wegen sind die sich in einem punkte vereinigten Anker xab. 77. Fig.x.und xiv., welche das Halsband entbehrlich machen, nicht so gut, zumal sie diewendesäule schwächen. Bey schleusenthoren von mittlerer oder geringer Gröfse,sind zwey solche Zugstangen oder Anker Fig. 13. Tab. 78. und 89. zur Haltung einesThorflügels hinreichend, die eine Länge von 3 bis 6 Schuh haben. Bey den grofsenschleusen bedarf man hingegen drey Anker Fig. 75. Tab. 89..; diese sind bey derSchleuse de Ja communication zu Havre gebraucht. Sie mögen gegen die wendesäulezu etwas höher als am Ende liegen, damit sie um so weniger sich biegen. Dafssie übrigens mit aller möglichen Sorgfalt gelegt werden müssen, versteht sich von