jnasse von den darin einffiefsenden Bachen erhalten. Während man sie abläfst, umdie nöthigen Ausbesserungen an ihren Wehrdämmen ( chausse'es) vorzunehmen, sinddie anfzufangenden Bache seitwärts derselben zu leiten.
25. Der wehr- oder Sperrdamin, womit das Thal, zum Behuf des Bassins»ab gedämmt oder gesperrt wird, mufs hoch und stark genug seyn, um die möglichstgröfste Wassermasse aufzustauen und dem Druck des Wassers zu widerstehen, wiedies im 2ten Bpnde beym Wehrbau gezeigt ist. Auch dürfen diese Art staudämmedem Wasser keinen natürlichen Durchzug gestatten**--itir Erdkörper aus der befs-ten zu erhaltenden Dammerde so aufgeführt werden mufs, wie es im 2ten Bandebeym Deichbau-S. 531, gelehrt ist. Wenn diese. Erde nicht*hinreicht, sind im hin'tem Tlveile des Dammes Kiesel zu gebrauchen. Hohe Dämme der Art müssen aberaus Mauern bestehen, vor denen man Erdböschung zur Verhinderung der Filtrationanbringt. Znweilen mufs man vor den gemauerten wehrdämmen lebendigen Ilalchschütten ; eine Betonmasse oder Thonlage anbennem, um das Durchdringen des Was-sers zu hindern.. Es kann auoh eine Balkenwand zu diesem Behufe errichtet werden,längs welcher man (.auf 6 bis 8 Fufs Abstand ) eine-Pfahlreihe durch eine mit oeffiiun-geu versehene Schwelle einrammt. Diese Schwelle wird mittelst nach andern kleinern,auf 12' Abstand eingerammten pfählen gezogenen Hölzern, (Zangen oder Anker ge-nannt) in ihrer urspriinglichee Lage gehalten; folglich können auch die dadurch ge-henden und mit einer zweyten Schwelle zu bedeckenden pfähle, mithin auch die Bal-kenwand,, nicht vorwärts gedruckt werden. Wie man- aber uferwände von Steinenund Holz anlegen könne, das ist bereits im 2ten Bande gezeigt worden...
£y. 2Ö.. l) Dasjenige Bassin, woraus unmittelbar der Canal gespeist wird, istdem Theilungspunkte so nahe als möglich anzulegen, damit die Zuführung des nöthhgen Speisewassers allen Zufällen, die bey dessen weitern Entfernung vom Canal ein-treten können, entzogen, und das von den Leitgräben herbeygeführte Wasser in die-sem Bassin (zu Regenzeiten) aufbewahrt werde, welches unnütz abfliefst, wenn dieLeitgräben unter dem Bassin eine grofse Länge haben,, wie z.. B. beym Mittäglichen-canal! Das- Bassin ist, wo möglich, in ein langes und tiefes- Thal zu legen,damit der das Thal sperrende Damm so kurz als möglich,. und die Ausdün-stung,. wegen der kleinen. Oberfläche des Wassers dann die Verseigung desWassers in das Erdreich, so gering als möglich sey. Man wird daher öftersgenötbigt, ein solches Bassin nicht am Anfänge des Leitcanals, oder der Rigole, son-dern weiter abwärts anzulegen« In. beyden Fällen,. nämlich da, wo das Bassin amAnfang der Rigolen oder abwärts auf ihrem Wege, angelegt werden mufs, sollte manin Beziehung auf-den ersten Satz, ein zweytes Bassin in der Nähe des Theilungsnunk-tes vom Canal errichten! Wir sehen daher: dafs die Situation der Bassins von derLocalität bestimmt wird., 3 ) Da, wo der Boden des Bassins steinritzen hat, oderaus Sand- und Kiesboden besteht, mufs derselbe mit Thon, einige Schuh hoch, über-