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Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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§„ 136. In so fern die Beschaffenheit des Flufsbezirkes zwischen Tarascon and Beaucaire (Big. 25. Tab. 128.) von dem wesentlichsten Einflufs auf das Fahrwas-ser tiach der letztem Stadt und nach der Einmündungsschleuse des Canals von Beau-caire ist, so werden die zur Verbesserung gemachten Vorschläge hier angeführt wer-den müssen. Man hat, ich weis nicht zu welcher Zeit, mitten in der Rhone denSteindamm a d aufgeführt, welcher als Fahrstrafse dient, zu dem man von Schiff-brücken e jp kömmt. Seit einigen Jahren wird der von Beaucaire vorbey strömendeArm immer mehr versandet, und es steht zu befürchten , dafs derselbe zuletzt dieschifffahrtsfähige, Tiefe verlieren könne. Der General - Inspector Dueros hatte zurAbwendung dieses Uebels vorgeschlagen,: durch die vor diesem Arm liegende Sand-bank g einen Durchschnitt zu graben, und mittelst einiger irribben den Strom mehrnach demselben hinzuleiten.

Die wegen der Lage der Schleuse von Beaucaire ernannte Commission, dieseMittel für unzureichend haltend, glaubte die Anwendung dieses Entwurfes durch denallgemeinen Satz umzustossen : dafs , wenn ein in zwey Arm getheilter Flufs durchirgend eine partielle Ursache in einem Arm eine gröfsere Tiefe, als in dem andernerlangt habe, derselbe immer fortfahre, sich zu vertiefen, während der andere sichverlande, wenn auch später die Ursache, die früher diese Verlandung bewirkte,weggeschaft würde, weil die gröfsere Tiefe auf der andern Seite die Geschwindigkeitvermehrend , immer neue Vertiefungen in dem einen , und die Verminderung derGeschwindigkeit in dem andern Arme, also auch neue Verlandungen bewirken würde.Sie schlug daher die Erbauung eines quer durch den Stromarm von Tarascon gehen-den, aus einem Steinwurf bestehenden Dammes vor. Dieser Damm, dem eine grofseBasis gegeben werden mufs , soll lagenweis aufgeführt , und die gröfsten steine zuden obern Lagen angewendet werden. Zwey verschiedene Directionen würden denUntersuchungen der Commission unterworfen, nämlich das in der perpendiculairenRichtung von a nach c, und das in der schiefen von a nach s zu führende Bauwerk.

Ersteres würde eine Länge von 80 metres, das in der schiefen Richtung aber,welches mit dein linkseitigen Ufer flufsaufwärts einen Winkel von llf) Graden bildet,eine Länge von 280 metres erhalten haben. Die mittlere Tiefe in der perpendicu-lairen Richtung beträgt beym niedrigsten Wasserstande am Fufs des, die beyden Armevon Tarascon und Beaucaire scheidenden, Steindammes auf eine Länge von ÖO metres,9 metres, und auf eine Länge von 20 metres, 2 f- metres. Der ganze übrige Theildes Bettes hat weniger Tiefe als i | metre unter dem Nullpunct; eine Tiefe , aufwelche der Damm gelegt werden soll, um die Schifffahrt von Tarascon nicht zu ver-hindern. ln der schiefen Richtung beträgt die auf den Nullpuncl reducirte Wasser-tiefe 8 metres am Fufs des Steindammes, auf eine ränge von 3Ö metres, und 2metres 3 Centim. nach der ganzen übrigen Breite des Flusses,. Die Anlage des Bauesin perpendiculairer Richtung würde 8Ö7Q Cubikmetres, und jenes in schiefer Richtung