130
ren durch heftige Regengüsse zerstört wurden, so ergiefsen sie sich wieder in ihraltes Bett. Man hat defswegen 1813, zur Wiederherstellung dieser Wehre, neueVorschläge gemacht, die aber noch nicht genehmigt sind, und so entbehrt,bis jetztdieser Canalast den Zufiufs dieser Gewässer. 3) Der Bach von Plesis ist, mittelst ei-ner kleinen Rigole, unterhalb der neuen schleuse, in den Canal geleitet. Derselbeliefert viel Wasser, und ist bey seinen Ausflufs mit einer schütze versehen *). 4)
der Bach von vernoi, der sich in den Canal , unterhalb der schleuse No. 20., er«giefst, liefert eine unbedeutende wassermenge. 5 ) Der Bach des Teiches du rer-vier oder Sanvigne, welcher in den Canal , durch den unterhalb der schleuse Nr, 7.liegenden und mit einem Schütze versehenen Aqueduct, fällt. 6) Der Bach von Vau*din mündet sich in den Canal zwischen den schleusen Nr. 12. und 13,, bey dem DorfePalinges, Da dieser Bach bey Regengüssen sehr viel Wasser führt, so war man ge-nöthigt, in dieser Canalhaltung ein Ueberfallwehr mit schützen an dem orte , cor-barie genannt, anzulegen. Das über das Wehr fallende, mit einer Brücke verseheneWasser ergiefst sich in die Bourbince; welche in den Canal , unterhalb der SchleuseNr, 13,, mittelst eines mit einer schütze versehenen Aqueductes tritt, und eine be-trächtliche Wassermenge liefert. 8) Der Bach und Teich von Cohatiot ergiefsen ihrweniges Wasser durch den mit einer schütze versehenen Aqueduct in die Canalhaltungzwischen den schleusen Nr, 5. und 6,
§. 148. Wir kehren jetzt zu dem fallenden Canalast gegen die Saone zurück.Er hat, ausser dem Theilungspunkte, noch folgende Wasserzuflüsse: l) denTeich de la Motte, welcher dem Canal oberhalb der achten schleuse wenig Wasserzuführt. 2 ) Die Gewässer des Baches und des Teiches von Villeneuve, welche sichin den Canal durch eine Rigole und einem Aqueduct oberhalb der l 8 ten schleuse er-giefsen. Da dieser Bach durch die hohe Lage der Berge, welche ihm Wasser zu-iühren, manchmal bey grofsen Regengüssen sehr anschwillt, und das Hochwasser des-selben schon dreymal die Dämme des Canals durchbrochen hat, so hat man vorge-schlagen: ein ueberfallwehr in der Canalhaltung, zwischen der 18ten und IQtenSchleuse, zu erbauen. Uebrigens liefert dieser Bach, bey trockener Jahreszeit, sehrwenig Wasser. 3) Der kleine Teich Gayere , welcher zwischen der 22sten und 23stenSchleuse in den Canal fällt, bildet einen unbedeutenden Wasserzuflufs. 4 ) Das Flüfs«eben Dheune , durch eine Schütze unterhalb der SOsten Schleuse in den Canal fallend,ist aber ergiebiger. 5) Der Bach Thalie, welcher in die zwischen der 43sten und34steil Schleuse gelegene Canalhaltung fällt.
*) Diese Büche wurden nämlich unterhalb den Wehren, wo man die oben beschriebenen Rigolendaraus abgeleitet hatte., abermals abgedämmt, und in Leitdümmen geführt. Auf diese Weisekonnte dem Canal, unterhalb dem Theilungspunkte, das Wasser, welches sie über ihre Wehreerhielten, zugctheilt werden; denn sie haben ihren Lauf längs des Canals hin.