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seits des Trauns, über die zwischen den Mühlen liegenden Brüche, bis l , und jetztziehet die halbe Anzahl Pferde das Schilf vorwärts unter das Schütz durch und soweiter die Traun hinauf. Auf diese weise wird also die Schifffahrt, bey Ueberstei-gung dieses Falls * bewirkt , wozu man 4 bis 5 Rammerschleusen nothwendig gehabthätte. Da diese Schifffahrt auf kaiserliche Kosten bewerkstelligt wird, so können im-mer die Pferde von zwey schiffen bey der Gegenfahrt angespannt werden, ohne dafshieraus bedeutende Ausgaben entstehen.. 6) Es war eine Vorrichtung nothwendig,um die Hochgewässer abzulassen., ehe sie den schifffahrts - Fall erreichen , diese istam Anfänge des sogenannten wilden-Falles bey g h, mit einem 23 schuh breitenschütze bewerkstelligt, welches aufgezogen wird, sobald die Traun das schiffsgerinnezu übersteigen droht oder oberhalb zu hoch wird. Hier hätte man, statt des gro-fsen Schützes, eine bewegliche Balkenwand einsetzen müssen, wie ich beym Landshu-ter wehr angebracht habe.
§. 185. Einige der stauthore bewegen sich um ihre Wendesäule , bestehenaus einem Flügel, und unterscheiden sich von den gewöhnlichen Fliigelthoren dadurch,dafs sie, während man sie gegen den Strom öffnet, nur aus einem Rahmgeribbe,welches aus der Wendesäule, dem Anschlagständer und dem obern und untern Rie-gel zusammen gesetzt ist , besteht , und zuweilen noch eine oder zwey verticaleMittelsäulen hat. Die Decke des obern Feldes vom xhor bildet den Drebbaum desxhores, dessen Ende, um den Thorflügel mehr Stabilität zu geben, mit einem einigeRentner wiegenden steine beschwert wird. Oberhalb ist an demselben ein Steeg zumHin - und Hergehen angebracht. Soll dieses Thor den Strom zur schifffahrtsfähigenHohe aufschwellen, so wird das beschriebene Gerippe, queer gegen den Strom aneinem, in der einen wand eines solchen Durchlasses befindlichen, Vorsprung angelehnt,und die Füllungen oder Falzen werden mit schutzbrettern oder auf- und abwärtsbeweglichen Schützen geschlossen, die erstere prefst der Strom an das Thorgebinde.Man hebt dann diese Schütze wieder in die Hohe, sobald das Thor geöffnet werdensoll. Die einfachen oberhalb der Fallmauer einer Kammerschleuse stehenden Thor-flügel werden eine deutliche Vorstellung hiervon geben, wenn man sich die Planken-bekleidung und Querriegel davon wegdenkt, welche das Aufmachen des Thores gegenden Flufs erschweren würde. Statt der Bekleidung bringe man also besser schützeals Schützbretter in jedem Thorflügel an , die in die Hohe gewunden werden, wennman Willens ist, das Thor zu öffnen, indem alsdann nur der widerstand, den dasfliefsende Wasser dem Thorgebind entgegen setzt, zu überwinden ist. Ehemals setzteman vor solchen Thorgebinden vertical stehende Planken oder Pfosten, womit vielzeit und noch mehr Wasser verführen geht; ich würde diese also auch bey kleinenDurchlässen niemals anwenden, ln einem schnellen Strome wird das oeffnen desstarken hölzernen Thorgebindes gegen denselben immer noch beschwerlich seyn»man könnte es daher wohl nach sehr kleinen Dimensionen aus Eisen machen, und