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Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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Leinwand u. dgl. m. für die Hauptstadt der Monarcliie wesentlich zu erleichtern,und diese so wie die Kriegsbedürfnisse aller Art von wien nach ollmütz, einen Theilvon Ungarn und Mähren, nach Schlesien und Gallizien , als Wasserstrafse aufzuneh-inen ! Würde daher nicht derjenige, welcher die Frage aufwürfe : was werden wirauf dieser wasserstrafse transportiren ? entweder die gröfste Unwissenheit oder bösenWillen; ja wohl gar die Absicht, jedem nützlichen Vorschläge den Weg zu vertreten,verrathen ? Ich halte es daher für gänzlich überfliifsig , s mich umständlicher über,die aus der Schilfbahrmachung des Marchflusses zu hoffenden Yortheile zu verbreitenjda diese Sache für sich selbst spricht.

$. 217. In so fern die speziellen Vorschläge, die ich in Hinsicht der Verhin-derung der ueberschwemmungen dieses Flusses gemacht habe, ohne die Karte, wel-che ich nicht besitze, unverständlich bleiben , so will ich nur einige der wesentlich-sten, in Betreff der schilffahrt zu nehmenden Maafsregeln anführen. Die wichtigstenFlufsgegenden sind nämlich die Ausmündung in die Donau , "und der Flufsbezirk inder Nähe von Goedingen. Was die erstere Tab. 97 . Fig. 4 . anbetrift, so fliefst dieDonau von Haimbw'g abwärts , das ist, von der Schlofs - Ruine nolienstein nach derRichtung ab auf ein lockeres, sandiges Bruch-Ufer, in b los, vor welchem eine derSchifffahrt sowohl, als der Richtung des Stromes schädliche Schilfmühle liegt. Derso perpendiculär auf das bereits in Abbruch liegende Ufer anfallende Strom, verur-sachte daher dessen Abnahme auf eine solche Weise, dafs dieselbe seit dem Jahr 1800eine Breite von 40 Schuh betragen hat. Ist dieser zwischen 10 und 12 Fufs überden niedrigsten Wasserstand liegende Bezirk (die sogenannte k ratzelau) bis zu derin b liegenden Vertiefung, zwischen welcher und der Donau nur noch ein Raum vonwenigen Klaftern statt findet, weggerissen, so erhält der Donauflufs die Richtungabc und n. Da nach dieser Richtung (die nothwendig erfolgen mufs, so lange nichtder Flufsarm e der Hauptstrom wird) die Donau gerade auf den Felsen von Thebenanfällt: so müssen zwey sehr naclitheilige Wirkungen entstehen, l) Wird der Donau-strom , indem er auf diesen Fels onstüfst, zwischen d m und k einen Strudel oderWiderströme formiren, folglich wird die Schifffahrt nach Ungarn leiden. 2) Wirdder Marchflufs von der Donau gesperrt, mithin mufs derselbe den gröfsten Theil desJahres über aus seinen ufern treten, und die Inondationen werden bis Godingen hin«hinauf noch verderblicher als sie schon gegenwärtig sind.

Diese nachtheilige Richtung der Donau wird von den Kies - und Sandbän-ken h und 1 dergestalt befördert, dafs bereits im Jahre 1804 einigemal ein neuerZiehweg längs des in Abbruch liegenden Ufers hat ausgehauen werden müssen.Hiezu kömmt noch, dafs auch gegenwärtig die Donau den Strom der March bis „auf12 bis 15 Klafter bey 1 verengt, wie die Karte T. 97 . zeigt, und solche nach der Linient f hegränzt, so dafs sie ihr wasser nicht abführen kann. Die March hat daher in