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Wichtig sind bey Inondationen die Zugänge,' bey dieser Inondation sind zwi-schen Amerlingen und Amersfort noch folgende zu berücksichtigen : l) der owarswegnahe bey Haspel, wo der slaperdeich anfängt; 2) der Weg janse- Branche , etwa7200 Schuh lang; 3) der 3Ö0 schuh lange Deich neuro elendyck ; 4) der weg vonjUnionen; 5) von Brock ; 6 ) von i.ambalgen ; 7) von srehvanter; 8 ) von woudenberg ;9 ) von Brunenburg ; 10) von Leusbroek; u) von Hamelsvelt und von Aschat. Beydiesen Strafsen ist die Inondation 3Ö00 bis 8400 Schuh breit. Diese Strafsen müs-sen sämmtlich im Fall des Angriffs, mit Batterien und coupuren versehen werden.
§. 2Ö. Die dritte Defensions - Linie geht von der Grebbe aufs linkseitige Uferdes niederrheins (Tab. 37.), und läuft durch die Betouwe bis zur waal , ohmveifcdem Dorfe nodewaard (Tab. 28.), bey welchem, auf dem waal- Deiche , Batterienangelegt werden mögen. Von hier geht sie auf dieses letztern Flusses linkseitigen.Deichen bis da, wo sich die hohe Maas mit der hohen waal vereinigt, d. i. daselbst,wo das Fort St. Andries (Tab. 2Q.) liegt. Von hier lauft sie längs den Maasdeichenbis Grave, welches ihre rechte Flanke bildet, und dessen Umgebungen gegen Feistund Estern , mittelst der in Grave liegenden Schleuse (Tab. 33.) , inondirt werden.
$. 27. Die gröfste und militärische Inondation — die Grofse - inondation ge-nannt — geht bey muyden und isaarden (Tab. 43 ) an, wird eines Theils von denDeichen längs der recht bis Utrecht , den Höhen von Hilwersum, den Amersfoortsen-sergen und von den Dämmen um Utrecht , bis zum Leck bey vianen, zurückgehalten.Die zweyte Abtheilung dieser Inondation beginnt gleichfalls bey muyden , und wirdso, wie es auf t. 43. und 3Q. mit horizontal schraffirten Strichen angedeutet ist,von dem vechtdamme bis wesep gehalten. Von da bis zum Fort meuirershäs, wel-ches alle ihm nahe seyenden Dämme bestreicht, breitet sich die inondation in denniedrigen wiesen aus, und wird von den Deichen Bootersloot, der portengcr -, spenger-und nollandsche - aade (T. 41 u. 42) gehalten. Dann erstreckt sie sich bis zu demDeich an der Grecht, und läuft nahe hinter woerden an den Rheindeich. Von dadehnt sie sich über den Landesbezirk bey 1 .inchotten (t. 40.) bis oudewater aus,und wird, sobald die stauschleusen zu woerden und polanen geschlossen sind, vonder Linschoiter - Kttde gehalten. Von oudewater (t. 5Q.) erstreckt sich diese Inon-dation längs dem Dammwege bis polsbrock , woselbst in den Canal, woran diesesDorf liegt, ein Staudamm gemacht ist, der mit einem Retranchement gedeckt wird.Von hier folgt die Inondation den jaarsveldsen - weg bis zum Leckdeich (Tab. 3Q.),woselbst ein fortificirter Posten etablirt wird. Unter Jaarsveld (t. 2Q u. 30 .) dientder Leckßufs zur militärischen Linie bis zu den Aineyder - schleusen , von wo sielängs dem Bassel- und zouwendyck bis nach Gorkum geht, und vor welches dieDalemschen-Schleusen einige Gegenden unter Wasser setzen. Zwischen dem Arkelsen-Damm und Spyk wird das von den uinge - Deichen eingeschlossene Terrain inondirt,wenn man die Schleuse zu Gorkum mit Balken zusetzt. Zum Schutz dieser Inonda«ä