Band 
Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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tionen dienen die Festungen 1 vaarden, die Citadelle von muyden, die Forts vyter-meer, Hinderdamm und dessen davor liegende Redouten; ferner meuwersluis, die festenPlätze rroerden, oudewater, sonhoven und Gorlium; und die Retranchements beyvtrecht und vianen, welche zur zeit eines Einfalls angelegt werden müssen. Auchwerden in dieser grofsen inondation noch folgende runcte verschanzt, als : daswoerdsche-verlaat, der oudendam, Dodesluis, und das Dorf ter Aa. Zwischen die.sein und meuwersluis ist noch eine Redoute nothwendig , weil dieses Dorf von dortbestrichen werden hann. Auch ist die Hohe ohnweit pinschotten oder oudewatermit einer Redoute und einem kleinen Corps zu sichern, um sich desselben nach Um-ständen, bey oudewater oder woerden, bedienen zu können. Endlich ist der muy-äerberg, eine der wichtigsten Positionen, die ein bedeulendes Corps aufnehmen mufs*Derselbe kann die Linie von Amer&jort, Naarden und muyden ganz, selbst dieStellung vor Amsterdam verstärken, weil dadurch die Communication auf trockenenWegen, und daher becpiem zu unterhalten ist. Die zwischen muyden und Naarden auf dem Canal liegende nakelaars-Br'ücke ist sodann zu verschanzen. Diese vortreff-liche Position auf dem muyder-Berg, kann auch den aus der Linie von Amersfortund dem coy-pande vertriebenen Truppen zur Retraite dienen. Als ihn im Jahr 1Ö73die Franzosen verschanzt hatten, legten die Holländer auf der südersee schwimmendeBatterien an, und vertrieben daraus den Feind glücklich. Ein Beweis mehr, dafsHolland stets bey zu befürchtenden feindlichen Angriffen auf der südersee Kanonier-schiffe hätte haben sollen , die auch bey einer bevorstehenden Landung am Helderwichtig sind : denn wie leicht könnte sonst der Feind sich vor Amsterdam mit flachenKanonierschiffen einfinden ?

Eine Abtheilung dieser grofsen inondation läuft vom memerdamm an dersüdersee t. 43 . nach vinkeburg , wesep längs het Gayn und dem indyk , pondeslootdem Angstel-plusse, bis zum Dorfe ter au und dem Canal Bootersloot. Von dem woerd-schen - verlaut (d. i. von der Woerder - schleuse 14 41*) kann diese Inondation biszur mye unter nodegraven am Rhein ausgedehnt werden, wie ihre Begrenzung aufT. 41 , schraffirt ist. Auf dem linkseitigen Rheinufer am Ende der wierecker - Kad&liegt zur Yertheidigung dieser Inondation das Fort wierecke. Von diesem Fort abgeht die Inondation ferner bis zum wierecker- und prinsendyk und zur Goejanver -rveiler - schleuse , wo die Passage von einem an bey den Yssel-Ufern vor der Schleuseliegenden Retranchement gedeckt ist. Sie dehnt sich ferner von dem Yssel-Deichelängs der vlist bis nach schonnhoven, meupoort, längs dem Poolsweg, der p ostkade,dem pinkeveer vor aoudrian vorbey, nach schelluinen bis Gorkum , oder auch vonAmmers längs der poerenkade nach plokland, Giesen - Nieuwekerk und c lesen dämmaus, wo sie am merwecle Deich endet. Auch die Gegend um Gouda kann unterWasser gesetzt werden , und zwar mittels der daselbst liegenden Kammerschleusen a( T, ,35-), welche die go uwe zurück stauet. Diese Inondation wird von dem Yssel-Deich, dem Reedeich, der pruyn-Küde und dem Deich längs der gohwc gehalten.