Band 
Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
Seite
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<5. 28. Alle diese Inondaticnen, ausser der um Gouda , werden folgenderma-ßen bewirkt i l) die an der östlichen Seite der veght von myäen bis meuwerduisund w»erden . ( Tab. 40. und 42») laufende Inondation erhält ihr Wasser a) aus derSuydersee durch die aiuyder- Schleuse, die man nach eingetretener Fluth zuschliefst;b) aus dem Leck und Rhein, ' mittelst den Schleusen zu vtrecht, vianen und nuur-stede, und den Schleusen an der veeht zu Breukelen , die geöffnet werden. Auchdie schleuse zu Nieuwersluis wird zur Aufstauung gebraucht. Der Leser, welchemdieser Gegenstand vorzüglich wichtig ist, wird wohl thun, im IL Bande Seite 318bis 320 nachzulesen, wo ich von dem Innern-Wasserstand dieser Gegenden gehandelthabe, der mit dessen militärischen mondationen in Verbindung steht, s, auf (Tab. 41.42.) 2) Die Inondation zwischen woerden und o udewater wird mittels des oeffnens

der schleusen in letzterm orte, und dem verlaate oder der schleuse zu klaaphek(Tab. 34.) am Leck, gemacht- 3) Diejenige zwischen oudewater und scheonhovenwird von der in der Gorge deA Yssel -Deiches ein wenig vor oudewater liegendenSchleuse bewirkt. 4) Zwischen schoonhoven und aorkum wird der Bezirk entwedermittelst den Ameyder - schleusen oder der großen schleuse zu meuwpoort,, oder auchmit den schleusen zu Atnmers inondirt. Im ersten Falle ist es nöthig, den zouwen-dyh zu durchgraben. 5) Die Inondation längs der wiereke (t- 41-) oder dem prin-sendyk bis zur rssel , wird mit dem zuscldufs der Gojanverweller - schleuse bewerk-stelligt, 6) Zum Behuf der längs dem vlistdyk gehenden Inondation stellt man dieschleusen bey Haasdrecht zu. 7 ) Die Inondation um. Naarden ( t. 42 .) kann ci) mitFlufs - und 6) mit seewasser gemacht werden , und dehnt sich 3Ö00 Fufs um dieFestung aus. a) Mit Flufswasser, wenn die May der Schleuse geschlossen, und dasLeck- Wasser in den vreswyker - canal (t.. 39 ,) ohnweit vianen, eingelassen wird, vonwo es in die Yecht fliefst, indem diese unter den utreehter schleusen gewöhnlich3,— 4 Fuß niedriger , als der alte Rhein in vtrecht oder als der Vreswyker-Canal steht.Auch aus der vssel kann zu dieser Inondation das Wasser abgeleitet werden, wennman dieselbe mit der schleuse zu oudewater staut. Im ersten Fall wird demnachdas Leckwasser in die veght und zu muyden durch die kleine Schleuse in den maarder-canal geleitet; im zweyten führt man die Yssel durch den Canal, vinschoote genannt,nach woerden, von da in den Rhein , nach vtrecht, alsdann aber mittelst der schleu-sen zu vtrecht und der vecht ü. s. w. auf die oben angezeigte Weise nach Naarden .Um aber der vssel aus dem i.ech das Wasser zuzuführen, dazu dient, wie gesagt,die schleuse bey Iilaphek oberhalb Ysselstein . Z>) Die aus der suydersee kommende

und von der schleuse zu muyden nach ihrem Eintritte zurückgehaltene Wassermassekann indessen keine hohe Inondation bewirken, da bey Muyden die ordinaire Fluthnicht über 18 Zoll steigt, und daher mufs der Rhein und Leck vorzüglich die grofseInondation hervorbringen, welche man mittelst einer aus einem Faschinenbaubestehenden Abdämmung an der Stromscheidung des Nieder - Rheins von der aelder-III. Band.. 52-