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gelegten Holzer 3. F. I, TU iop., wurden Seile 2. 4. 5. geschlungen, zwischen welcheman Stangen Q. 10. legte. Auf diese Stangen warf inan die Faschinen, befestigtedieselben mit Wippen, bedeckte die erste Lage mit Eies, legte dann eine zweyteLage, und fuhr so weiter fort, indem die Seile nachgelassen wurden, bis dieser Fa-schinenbau,, oder das Sinkstück,, s. I. b. s. 2Ö2, den noden des Flusses erreicht hatte.Alsdann ward der über die Oberfläche des wassers hervorstehende Theil, nach Artdes Faschinenbaues, aufgeführt, mit Eiesel und grofsen Nagelfluesteinen 7. 8. F. 4. T. 109«regelmäfsig gepflastert. In diesen steinen wurden Vertiefungen eingehauen , worinman Eieselsteine , anstatt Klammern, eintrieb, wie dies Fig. 3. Tab. 117. zeigt.
§. 80. Nach Vollendung dieser Arbeit schnitt man die den Brückenjochen zu-nächst stehenden 6 bis 7 Fufs tief eingerammten Gerüstjoche so ab, dafs sie mitHülfe einiger Gerüstklötze, die ünterlager der Brückenbogen formirten, wie diesT. 109. F. 7. dargestellt ist. Bey der Bestimmung des Abschneides dieser Gerüstjochemufste genau nach der Form der Bogen, die sie auf dem Werksatze erhielten, gese-hen werden, damit nämlich die Unterlagpuncte eben dieselbe Lage bekamen , als dieUnterlagpuncte der Bogen im Werksatz gehabt hatten. Ehe diese Vorkehrung getrof-fen wurde, waren bereits drey eiserne Tragringe p p p F. 4. T. 10Q. in die drey joeh-p fühle eingelassen , und darauf zwey Traggurte gelegt, welche mittelst dreyer schrau-ben zusammengezogen wurden, wie dies oben gezeigt ist. Auf diese Traggurte er-richtete man die Kerbstöcke d f F. (j. Tab. H O. Jetzt wurde die schlufs - Schwelle,die Curven und der Schlufsbalken gelegt, wie dies in F. 7. t. 109. dargestellt ist.Die ersten wurden mittelst Ketten umschlungen, und mit dadurch geschlagenen Kei-len zosammengetrieben. Alle diese Arbeiten, das ist, die Aufrichtung der fiogen -mitEinschlufs der schlufsbalken, bewerkstelligte man vom 4ten bis zum 26’tcn Novem-ber 1807.
§. 8L. Ich mufs hier eines practischen Umstandes erwähnen, welcher sehrlehrreich ist. Bey grofsen Wassertiefen, worin das rechtseitige Joch geschlagen wer-den mufste, ist es aufserst schwierig, selbst bey der Anbringung von zwey Schwell-lehren die jochpfä'nle nach einem verticalen Stande einzurammen , und diese pfahl-reihe war bey der Traggurte um drey zoll übergewichen. Es wurde daher an des Jo-ches linken Seite ein Gurt befestiget, um deren Mitte ein Zugseil (windtau) geschlun-gen , welches vermittelst einer auf das rechtseitige Ufer gestellten Erdwinde von zwölfMann dergestalt angezogen wurde, dafs das joch seine verticale Stellung erhielt.
§. 82. Nachdem die rügen aufgerichtet waren, wurden die Schrauben, dieZugstreben, Kreutzstreben und Windruthen, eingezogen, und am 17. December liefsich anfangen, das Gerüst vvegzunelimen. So stand nun die Brücke am 20. DecemberI8O7 gänzlich frey. Zuvor liefs ich zwischen den stützsäulen und den Jochen, sowie zwischen den- Enden der BÖgen und der hinter der widerlagkammer stehendenStützwand auf Feuer gedorrte eichene Keile eintreiben, um den Bögen ihre voll-