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Dritter Band mit zwey und dreyssig Kupfern.
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bemerkt, und den Pfeiler mit 12QOQOO Pfund Steinen beschwert, um für die Folgeunbesorgt seyn zu können. Diese Last blieb fünf monate darauf ruhen; als mankein weiteres Setzen bemerkte, hat man sie davon genommen, die schadhaften Theiledes Pfeilers abgetragen und von Neuem aufgeführt. Damit der sechste, achte unddieser siebente rfeiler mit keiner so großen Last, als das volle Mauerwerk in denSchenkeln betrug, beschwert werden möchte, um dessen setzen zuvorzukommen: sobrachte man über die Pfeiler und in eien Schenkeln der ßögen, hohle Gewölbe ff f(s. Fig. 24. Lab. 127.) an » Hierdurch verringerte man die Last um 42Ö0000 rfund,welche jeder von diesen Pfeilern weniger zu tragen hat , als die übrigen pfeiler.

Nachdem im Winter 1761 der Strom das Bett unter drey Bögen vertieft hatte,nämlich bey den Vorköpfen der pfeiler um drey Schuh: so wurde., vor diesen so-wohl als vor den Bogen hin, eine doppelte pfahlreihe, über die ganze Breite desFlusses, eingerammt; beyde neihen standen zwölf schuh auseinander, die Pfähle jederReihe aber auf 6" Abstand. Diese pfahlwände wurden , drey Fufs unter dem nie-drigsten Wasserstande abgeschnitten und der Zwischenraum ward mit Bruchsteinenausgefüllt.

So ist dieses grofse und schöne Werk entstanden, welches der französischen Nation und seinen Erbauern ewig Ehre machen wird.

§. 308. Die Brücke von mantes (Tab. 125.), welche nach den Entwürfen vonnupeau und verronet, über die seine (zwischen Paris und Rouen ) in den Jahren 1757bis 17§5 erbaut worden ist, besteht aus drey Korbbögen , welche aus eilf Mitlei-puncten (Fig. 33. Tab. 13Q.) beschrieben sind, wovon die Seitenbögen 108 schuh undder mittlere 120 Schuh oeffnung haben. Die Breite der Brücke beträgt 33 Schuh4 Zoll, die Dicke der Pfeiler 24' und die Widerlager 27 Schuh ; an diese schliefsensich zwey ll v 4" 6 /y/ dicke, 14' lange und 57' hohe Stützmauern, von welchenzwey Kaymauern auf eine bedeutende Länge fortgehen, deren Dicke an der Grund-fläche 10' beträgt. Die Höhe dieser drey Bogen ist 32 Schuh 6 Zoll und 35 Schuh.Sie haben zwey alte Brücken ersetzt: denn der seineflufs theilte sich bey Mantes indrey Hauptarme. Heber den odritten bey der Vorstadt Limay vorbeyfliefsenden Arm ,steht noch gegenwärtig die unter sutlys Ministerium 1Ö08 *) erbaute steinerne Brücke;sie könnte erhalten werden (Oeuvres de perronet p. 135), wenn damit ein guter Planhätte verbunden werden können, welches unthunlich war, indem diese Brücke unddie neue nach verschiedenen Sichtungen gelegt sind. Es sollten also hier zwey neue

*) Sully erwähnt in seinen Memoires (Tom. l. p.'7g) des Baues der steinernen Brücke zu Mante#ausdrücklich: also war sie ein Werk, welchem er einen gewissen Werth beylegte und Er sagt:„On auroit pu pousser beaucoup plus loin ces ouvrages de necessite ou de commodite publique,si le Roi (Henri IV ) avoit bien voulü, suirant mon aponseil, y sacrifier une partie de ses de-penses parUculieres. ”