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Geschichte der physischen Geographie der Schweiz : bis 1815 / von B. Studer
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J. J. SCUEVCIIZER.

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Chateau dOe.x, Branson, Orsieres , während Ooourt unterdem Meridian von Neuenstadt, beinahe II Minuten westli-cher, liegt, und der Vieler Meridian zwischen Rougemont und Saanen , und durch Riddes im Wallis , 10 Minuten öst-licher, durchsetzt; Porrentruy , das ungefähr 2'/ 2 Stundenwestlich von diesem Meridian steht, liegt nach der Kartevon Sch. 1 Stunde östlich von demselben. Das Maderaner-thal, das nach Osten oder ONO streicht, zieht sich in derKarle nach SSO gegen die Oberalp, beinahe parallel mitdem Reussthal, durch Verschmelzung mit dem Ezli- oderKellenthal. Die Meridiane von Zürichleccia, Rorschach-Morbegno treffen ziemlich gut mit der Natur überein; da-gegen steht Chur im Parallel von Oberholen und Rue,statt in demjenigen von Wichtrach und Eslavayer, einFehler, der mehr auf die 'West- als auf die Ostschweizfallen mag. Ganz verzeichnet ist die Gestalt der Halbinselzwischen den zwei Theilen des unteren Bodensees. Ge-nauere Darstellungen und Beschreibungen einzelner Gegen-den enthalten die llinera und die sie begleitenden Karten.Ein alphabetisches Verzeichniss der ihm bekannten Berg-namen, nebst Angabe der Lage und Merkwürdigkeiten, ent-hält der 111. Baud der Naturgeschichten, mit Zusätzen vonDr. Zwicki über die Gebirge von Glarus , Pater Clemensüber die Appenzeller Gebirge, J. H. Scherer, V. D. M.,über Toggenbnrg, Rud. von Rosenroll über die Gebirgein Bünden, Pfarrer Ceonhardi über die Gebirge vonRheinwald, Splügen und Soffers.

Auf seinen früheren Schweizerreisen halte Sch. ver-sucht, die Berghohen trigonometrisch, mit Hülfe einesin Minuten getheilten messingenen Halbkreises, zu bestim-men. Die Schwierigkeit, den Betrag der terrestrischen Re-fraction zu bestimmen, und die Besorgniss, ohne Berück-sichtigung derselben zu grosse Werllie zu erhalten , bewogenihn, auf diese Methode, die ihm ohnehin nur relative, nicht