DRITTES BUCH.
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Iväpfnach und auf den Torfmöösern am Katzensee'). —Das Museum dihwianum, 1710 , Hans Sloane gewidmet, istdas Yerzeichniss der Scheuclizerischen Petrefactensammlung.Sie zählt 528 schweizerische Stücke, darunter 102 Ammons-hörner, 47 Schnecken, 148Muscheln, G4 Echiniten und En-criniten, 27 Fisehiiberreste, 56 Pflanzenüberreste. Als Fund-orte werden am häufigsten angeführt: die Lageren, derHänden, Neuenburg und das Baselgebiet. — ln der Oryc-lugraphia helcelica, 1718, worin aber auch viel Nicht-schweizerisches vorkömmt, sind die Stücke der Sammlungvon Sch. näher beschrieben, häufig mit Anführung von Langbist. lapid., und durch gute Abbildungen dargeslellt. - DieOrdnung der Pllanzenüberreste folgt Tournefort , diejenigeder Mollusken Kumph’s Amboin. Hartl. Cab. Als Fundorterscheint nun häufig auch St. Gallen. — Die letzte paläon-tologische Arbeit von Sch. ist der Homo dütwii testis, 1720,mit einer Abbildung des in Oeningen aufgefundenen Ske-lettes, das sich nun in der Harleiner Sammlung befindet.Dass beinah 150 Jahre früher Felix Platter die Mainmuth-knochen von Luzern als (Jeberreste eines Kiesen erklärenkonnte, ist leichter zu entschuldigen, als die Verwechslungeines beinah vollständig erhaltenen Salamanderskelettes miteinem Mensehengerippe. Es war aber Sch. ein so enthu-siastischer Anhänger der Woodward’schen Ansicht einerAbstammung aller Petrefaoten von der Süudlluth, dass esihn unwiderstehlich drängte, einen so augenfälligen Beweisihrer Dichtigkeit, gegen die Behauptungen von Dr. Plot undLlwyd, der Welt vorzulegen.
Die Schriften von Sch. enthalten die ersten Specula-tionen über die Geologie der Alpen , Sowohl der Ver-kehr mit Wood ward, dessen Ilistory of Ute earth er inLatein übersetzte, als die Mittheilungen seines durch viele
') Wolf, Biographien 1.