LANG l'ND CAPPKI.I.EH.
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l'iir gestreifte Muscheln und Glossopelren, Emlebuch fürverkieste Ammoniten, Wäggis am Rigi für zahnähnlicheSteine, Legerberg, Andelfingen und Bulach im Cant. Zürich ,die Eschenberge und Doronaz im Canton Bern , die Alpender Urcantone, Glarus und Appenzell für Seiend, Berg-krystall, Pyrit, Kumichstein, verkieste Ammonshörner, dasBaselbiet, vorzüglich der Banden bei Schaffhausen , fernerSt. Gallen , Baden, die Freien Aemter, Neuenburg, Friekihalund Oeningen, das an Menge von Stalaktiten, Dendriten lindgemahlter Steine alle anderen ubertreffc. Grosser Fleiss istauf die Abbildung und Beschreibung der Ammonshörnerverwendet; auch die St. Galler Pelrefaclen, die Glos^opetrendes Aargauer Muschelsandsteins, die Korallen des Leger-und Randenbergs sind gut vertreten In Betreff der Entste-hung der Pelrefaclen nimmt Lang die Theorie von Llwydan, dass die Sarnen von Pflanzen und Thieren durch Windund Wasser in den Boden geführt wurden, hier. keimtenund, theils vollständige organische Formen, tlieils einzelneBlätter, Zähne, Knochen und andere Tlieile erzeugten.
Ein Theil der Sammlungen von Lang und seine zahl-reichen Manuscripte wurden, bis zur Aulhebung des Klo-sters, in St. Urban aufbewahrt und werden jetzt sich inLuzern befinden. Unter den Manuscripte» sind zu erwähnendie Naturgeschichte des Cantons Luzern , ein Verzekhnissder Pflanzen des Cantons und seiner Umgebungen, eineBeschreibung und Analyse mehrerer Mineralquellen. Eineneue stark vermehrte Beschreibung des Laugischen Museums,von guten Abbildungen begleitet, bearbeitete Lang’s Sohn,Beat Franz Lang (geb. 1713); sie ist, in 10 Quart-bänden, Manuscript geblieben. Derselbe schrieb auch dieBiographie seines Vaters ').
') JIus. lielvet. XII.