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VIERTES BUCH.
Ein bleibender und nicht genug anzuerkennender Ge-winn, den wir den eifrigen Bemühungen des vorigen Jahr-hunderts verdanken, ist die Auffindung vieler neuer Fund-orte von Petrefactcn, die starke Bereicherung unsererSammlungen, die aus jener Zeit Stücke enthalten, welcheseither nicht wieder vorgekommen sind, und die vielen zumTheil treuen Abbildungen und Beschreibungen, welche ver-öffemlichl wurden.
Eine beträchtliche Anzahl neuer Fundorte wurden be-kannt: im Neuchä tcler-, Berner- und So 1 othurner-Jura durch Bourguel 1 ), im Basler-Jura durchBruckner 2 ) und seine Mitarbeiter. Hervorzuheben istferner die Angabe von Anzeindaz, am südlichen Fasseder Diablerets, als Fundort von Strombitcn, Bueciniien,Korallen, durch Bertrand 3 * ) und Grüner '); dem letz-teren besonders verdanken wir die Kennlniss vieler Fundortein den Berneralpen (Beatenberg, Habkeren, Meiringen ) undin der Molasse (Belpberg , Putscheiegg, Imi, Hutligen, Burg-dorl). Die frühste nähere Anzeige von Molasscpelreläcten inden Umgebungen von Bern scheint in der kleinen Sciiriftvon Dr. J. J. Ritter jun., de Patellite minimo et cucul-lato 5 ) (nach der unklaren Beschreibung vielleicht ein Tro-clius) gegeben zu sein. Er sagt „Ineenti sunt in monte adpagum Delp duabus a Bema leucis dislantem, Conchiturumslriaturum, Imoium , Pectinitum, Ostreorum , Turbinitarum,C-uchlitarum terrestrium (Aatica ?) vberrime strato, supraBernttm ultra 300 pedes Par. eleoato; Parallelum hori-zonti, altitudinis seu crassitiei 10 ped. Par. Lapides tanta