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tation einiger Kalkgebirge in Bünden ') tritt näher ein aufdas Vorkommen und sucht, so weit die damaligen Höhen-messungen es erlaubten, auch die Vegetalionsgrenzen zubestimmen. Reichhaltiger ist die Aufzählung der in Bündenbisher entdeckten Bergpflanzen 2 ), wobei, nebst den vonRösch selbst aufgefundenen Arten, auch die Angaben derälteren Botaniker, von C. Gessner bis auf Pol, Dr. Amsteinund Suter, benutzt sind. Das Verzeichniss enthält 392Species.
Obgleich nicht ausschliesslich schweizerischen Inhalts,darf doch nicht unerwähnt bleiben
V auch er, Hisloire des Conferres d’eau douce, Ge-liere, 1803, da die Arbeit vorzugsweise auf Beobachtungenin der Umgebung von Genf beruht. Es war eine der erstenwissenschaftlichen Leistungen von Vaucher, und er hat sichdurch dieselbe eine ehrenvolle Stelle unter den besten Bo-tanikern seiner Zeit gesichert. De Cand^le, der in der Florefrangaise die von Vaucher beschriebenen Conlerven an-fuhrt, sagt zugleich, es -seien in seinem Werke die einzigenPflanzen, die er nicht selbst untersucht habe, da er sichganz auf die Beobachtungsgabe und gewissenhafte Genauig-keit von Vaucher glaube verlassen zu können. Der vege-tabilische Charakter dieser, auf der Grenze der Pflanzen- undThierwelt schwebenden Organismen wurde durch die Arbeitvon Vaucher bleibend festgestellt.
Als Vorläufer seiner schweizerischen Flora erschienenvon Gau di n zuerst Etrennes de Flore, 1801, mit einertrefflichen Monographie der in den Alpen wachsenden Ca-rices, dann seine Agrostologia heloetica, 2 Vol. Paris , 1811,seit Joh. Scheuchzer und Haller die erste gründliche Bear-beitung dieser schwierigen Familie. Der Verf. halte in den
') Alpina, I.a ) Alpina, II.