652
FÜNFTES Bl’Cn.
nographie des Cereales de la Suisse, 1818; von Schär erMonogr. Umbilicarum helfet. 1821, —, Lichenum helret.spicilegium, 2 Vol. 1823 — 12. Den grössten Einfluss auf dieBelebung des Eifers für botanische Studien in der Schweiz hatte, nach 1816, die Rückkehr von de Candolle nachseiner Vaterstadt ausgeubt; man strebte überall, sich desgrossen Vorzugs, den ersten Botaniker seiner Zeit, den wür-digen Nachfolger von C. Gessuer und A. von Haller, wiederals Schweizer bcgriissen zu können, werth zu erzeigen.
Indem wir zu den vor 1815 erschienenen Arbeiten übersystematische Botanik zuruckkehren, treffen wir zuerst aufP. K. Vicaf, Dr. Med., Histoire des plantes veneneuses dela Suisse, Yverdon , 1776. Zur Belehrung des grösserenPublicums bestimmt, daher möglichst populär geschrieben,meist nach Haller und in seiner botanischen Sprache, mitBenutzung auch eines ähnlichen Werks, über die Giftpflan-zen voii Schwaben, von Gmeliu (Sohn des durch seineReisen in Russland und Sibirien bekannten Naturforschers).Die zwei Jahre frülter erschienene Schrift von .1. 11. Kochvon Thun über denselben Gegenstand (p. 216) wird uner-wähnt gelassen. Vicat führt gegen ISO schädliche Arten an,von denen mehrere indess es nur in geringem Grade sind,und gibt, nebst den systematischen, die vulgären französi-schen und, nach Mittheilungen von Favrol in Chateau d’Oex ,die Patois-Benennungcn an. Nach Anführung der schädlichenWirkungen am Menschen oder an Hausthieren, folgen dieHeilmittel. — Der Verf. war zu dieser Arbeit durch A. vonHaller aufgemuntert und durch Mittheilungeu unterstütztworden.
ln Bünden machte Magister Rösch sich verdient durchVerzeichnisse der in den dortigen Gebirgen wachsendenPflanzen. Ein erster Versuch: Bemerkungen über die Yege-