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FÜNFTES BUCn.
wcggelasseri, der Hamster mit Zweifel beibehalten, der Stein-bock als aus den Schweizeralpen verschwunden erklärt. —ln der Fauna der Schweiz . Wirbelthiere ') zählt Schinz55 Arten auf, von welchen jedoch der Edelhirsch, Dam-hirsch und Steinbock als nicht mehr in wildem Zustandevorkommend, 8 Arten als Hausthiere bezeichnet werden, sodass die Anzahl der wild lebenden Säugethiere sich auf 44Arten reducirt.
Auch mehrere Vögelurten wurden monographisch be-handelt. Meisner 2 ) gab Beschreibungen und Abbildungendes Lämmergeiers, des gemeinen Kautz, der Steinkrähe,Alpendohle, Felsenschwalbe, Bulfonischen Raubmöve. Stein-müller 3 ) beschrieb ebenfalls den Lämmergeier, das Schnee-huhn, die Flühlerche. den Citronenfink. Ein Beitrag zur Ana-tomie des Lämmergeiers, von Dr. Emm er t in Bern , stehtim IV. B. der Alpina.
Reiche Sammlungen inländischer Vögel besassen: inGenf Juri ne und Kecker, in Lausanne C ha van n es,in Bern das neue Museum, in Zürich Schinz, in Winter thur Dr. Ziegler, in Rheineck Steinmüller. Es warein verdienstvolles Unternehmen von Meisner, das Ver-zeichniss der in der Sprünglischen, oder nun Museums-sammlung in Bern enthaltenen Vögel, mit Bemerkungen überSynonymie und Vorkommen, herauszugeben 4 ). Seiner Auf-forderung entsprechend, kamen bald dem Verf. von vielenSeilen Berichtigungen und Ergänzungen zu, auch wurde dasornithologisehe System selbst inzwischen durch die Arbeitenvon Bechstein, Meyer und Wolf, Naumann u. A. umgestal-