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westliche licke erreicht hatten und zunächst am RotenBrett die Nacht passierten. Am folgenden Tage, den10. August, wurde um 4 Uhr aulgebrochen, und wäh-rend Fellenberg und Mathews von den Strählplattenaus sich nach rechts gewendet und die Felsenwand desRoten Bretts auf ihrer linken Seite gelassen hatten,um die Schlucht zu erklimmen, die sich hinter demRoten Brett in die Höhe zog, rückten Hornby undPhilpolt in der Weise vor, dass jene Felswand zu ihrerRechten blieb und sie an den Rand des Silberhornglet-schers gelangten, der zwischen dem Roten Brett undeinem östlicher liegenden Felsenpfeiler herabsteigt. An-fangs hatten sie im Sinn, über die Seraks dieses Gletschersemporzusteigen, allein die Nacht war warm gewesen, manhatte Gletscherbrüche zu befürchten, und deshalb suchtensie die Felsen zu gewinnen. Indem sie unter demSchutze einer vorspringenden Felsenwand das Couloirtraversierten, das die Trümmer sammelt, welche durchdie Eisbrüche am Silberhorngletscher erzeugt werden,wurden sie durch das prachtvolle Schauspiel überrascht,welches eine über sie herunterstürzendc Lawine gewährte.Sie erreichten nun über das Lawinenbett den Fuss jenesöstlichen Felsenpfeilers, der sich zu einem in südöstlicherRichtung steil aufsteigenden Felsgrat gestaltet und in dieSpitze des Silberhorns verläuft. Doch waren die Felsennicht sehr steil und ihr loser Zustand erleichterte dasHinaufklettern. Weiter oben, wo Felsen mit Schneefeldernwechselten, wurde die Sache schwieriger. Bald musstenTritte in das Eis gehackt, bald die Leiter zu Hülfe ge-nommen werden. Man betrat allmählich mehr die nord-westliche Seite, und nach einer zehnstündigen Klettereiwurde um 2 Uhr nachmittags der Gipfel erreicht. Ein-tretendes schlechtes Wetter mit Schneefall zwang die
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