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I (1896) Nordalpen / Gottlieb Studer
Entstehung
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248
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sodann an den glatten Felsen mit grosser Vorsichtweiter zu kommen.

Die Strecke vom Sattel bis zum Gipfel nahm2 l jsStunden in Anspruch. Der letztere ward um 4 Uhr 35Min. erreicht. Kin wunderschönes Bild lag vor ihrenAugen. Die erhabenste Aussicht umgab sie, und da dieSonne schon zu verschwinden begann, so spiegelten sichdie Gletscher in den zartesten Farben von Rosa und Gelb.Die Duft war warm und durchsichtig und nur wenigeleichte Wolken waren sichtbar. Das Thermometer des llrn.Coolidge zeigte + 2°. Leider gestattete ihnen die Zeit nicht,den Thermometrographen zu untersuchen, den die SektionBern des S. A. C. auf dem Schreckhorn angebracht hatte.Nur 10 Minuten gönnten sie sich Aufenthalt. Um 4 Uhr45 Min. begannen sie so rasch als möglich den Abstieg,und die vorhandenen Stufen benutzend, erreichten sie beiherrlichem Mondschein um 8 Uhr 20 Min. die Hütte. ZumAufstieg hatten sie 8 Stunden 55 Min. gebraucht, derAbstieg ward in 3 Stunden 5 Min. vollbracht. Am andernTage rückte die Gesellschaft triumphierend in Grindel­ wald ein.

Herr Coolidge spricht mit Begeisterung von seinenWinterfahrten und empfiehlt mit grosser Wärme denBesuch der Alpen im Winter. Fr ist entzückt von derbezaubernden Schönheit der Seenerien, wie sie die Winter-landschaft im Gebirge dem Auge enthüllt; die Bergeseien in dieser Jahreszeit zwar nicht schöner, aber origi-neller; die Kälte sei nicht unerträglich und Besteigungenlassen sich machen, wenn auch nicht so leicht wie im Sommer.

Am 5. Januar 18SS machte Mr. P. E. de Carter et,A. C., die zweite Winterbesteigung des Schreckhornsund im Januar 1889 wurde der Gipfel nicht wenigerals dreimal erreicht.