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auch von näherstehenden I fochgipfeln aus gesehen, recktder mächtige Gipfel des Gross-Griinhorns, gleich einemschwarzen, drohend aufgehobenen Finger, hinter derblendend weissen Wand des Fieschergrates hervor, wäh-rend die gesamte Gruppe selbst so versteckt liegt, dassman fast nur in ihrer unmittelbaren Nähe auf den Fiescher-und Aletschhochlirnen und von den Gipfeln des Finster-aarhorns, der Jungfrau und der Walliser Fiescherhörncreine klare Anschauung derselben gewinnt.
Fs war dem lfrforschungsgeist des Herrn Edmundv. Feilenberg Vorbehalten, diese vorher last unbeachtetgebliebene Gebirgsgruppe in den Kreis seiner montani-stischen Unternehmungen zu ziehen, ihren höchsten Gipfelzu erklimmen, ihre geologischen Verhältnisse zu ermittelnund ihre Nomenklatur festzustellen.
Ein erster Versuch wurde im Jahr 1864 von ihmgemacht. Als er jedoch wähnte, mit seinen Führern dieSpitze des Gross-Grünhorns erklommen zu haben, be-fanden sich die Reisenden von ihr durch eine unwirtlicheSchneeschlucht getrennt und mussten den Rückzug an-treten, ohne das höchste Ziel erreichen zu können. Manwar bis auf die südlich anstehende Spitze des Grtineck-horns (3870 m.) gelangt und hatte immerhin die ersteBesteigung eines der höheren Gipfel der Berner Alpen vollbracht.
Im Jahr 1865 erneuerte Herr v. Feilenberg seinenAngriff. Von drei Grindelwaldnern, Peter Egger , PeterMichel und Peter lnäbnit begleitet, überstieg er am6. August von der Gletscheralpe im Lötschthal aus, woihn schlechtes Wetter und Schneefall zu einer sechstägigenRast gezwungen hatten, die Lötschenlücke, und nachdemder flache Aletschfirn, sowie der unterste Teil des Jung-fraufirns überschritten war, wurde an der «Mittelfluh»,