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rekognoscieren, ob ein direkter Aufstieg vom Kallifirnin die sogenannte Gabel zwischen dem letzten Gendarmmöglich sei. Sie brachten in die Eigerhühle die Kundezurück, dass daran nicht zu denken sei, wegen überhan-gender Felsen, dass aber die Ersteigung des Eigers überden Mittellegigrat, wenn sie überhaupt möglich sei, ineinem Tag ohne Bivouak auf dem Grat durchgeführtwerden könne.
Nach einer angenehm verbrachten Nacht verliess dieGesellschaft am 29. Juli die Eigerhöhle und erreichteüber den Kallifirn und unschwierige Felsen aufsteigendum 3 Uhr 30 Min. die Grathöhe an dem Punkte, wo dieFelstürme beginnen. Die drei ersten wurden glücklichüberstiegen, wobei die Beobachtung gemacht wurde, dassdie Türme jeweilen auf der Westseite weniger hoch waren,als aut der Ostseite. So gewann man allmählich an Höheund kam an den Fuss des Gendarm, den Key nach rechtsumgangen hatte. Die Partie des Herrn Kuftner ent-schloss sich, den Überhang so zu überwinden, dass Bienersich aul die Schultern Kalbermatters stellte und das Seilum einen ihm gerade noch erreichbaren Vorsprung legte,während Kuffner und Burgener dasselbe festhielten.Nachdem Biener die Schultern Kalbermatters verlassenhatte, wurde ihm noch mit dem Pickel nachgeholfen undso der Felskopf erstiegen. Hierauf folgte wieder einleichtes Gratstück und ein fünfter Zacken, auf welchemsie etwas rasteten. Zwischen ihnen und der Eigerwanderhob sich noch der eigentliche Gendarm, der grösstevon allen. Obschon die Eigerwand ganz hoffnungslos aus-sah, wurde beschlossen, auch diesen letzten Zacken nochzu ersteigen, was auch von der Scharte an seinem Fussedurch eine steile Rinne gelang. Es war 12 Uhr 30 Min.Die Führer rekognoscierten noch den Abstieg in die