S. A. C. Genf . Vom Baltschiederjoch aus hielten sie sichlinks, überschritten oberhalb einiger Seraks traversierendein grosses, fast ebenes Birnfeld und stiegen an denGneisblöcken des südöstlichen Felsgrates leicht auf denGipfel, der in 50 Minuten vom loche aus erreicht war.Oie östliche Ecke des Hlwcrrücks betraten am 14. Juli1895 MM. Boiecke und Cohen von dem durch sie ent-deckten und zum erstenmal erreichten Breitlauijochzwischen Iilwerrück und Breitlauihorn) aus in 20 Minu-ten über leichten Schnee und Felsen. Den Fuss desWest- oder Hauptgipfels erreichten sie von da in 40 Min.und stiegen über das Baltschiederjoch nach Ried ab. Esmag hier bemerkt werden, dass dies die letzte Besteigungder genannten Herren war, die seit dem 16. Juli 1S95verschollen sind. D.
12. Agassizhorn.
Gipfel 3950 m.
Agassizjoch 3850 m.
Littcratuv: Alpine Journal II, p. 411; III, p. 92;VI, p. 14b; XIV, p. 249. Jahrbuch S. A. C. IX, p. 166;XXI, p. 36.
Das Agassizhorn, der östliche Eckpfeiler des Fiescher-grats, fällt nordwärts in steilen, kahlen Felswänden zumPlateau des Finsteraarjochs ab, südwärts in wenigersteilem Gehänge, von einem zusammenhängenden Firn-mantel überdeckt, zum Walliser Fiescherfirn.
Eng an das Finsteraarhorn angeschlossen, von dem-selben nur durch den schmalen Einschnitt des Agassiz joches geschieden, erscheint es von Norden gesehen als