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Eingabe der Stadtbehörden Zürich's an den hohen Regierungsrath betreffend das vom Comite für die rechtufrige Seebahn vorgelegte Tracé dieser Bahn
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von der Ansicht ausgehend, daß solche beim Expropriationsver-fahren zur Geltung gebracht werden können, so dürsten Sie dochschwerlich die Schaffung von Uebclständen genehmigen wollen,wie solche die unausweichliche Folge des Bahnüberganges unter-halb der projektirten Station sein müßten.

Waren dieß die Bedenken, welche auf den gegenwärtigenZustand gestützt gegen das vorliegende Tracd erhoben werdenmüssen, so ist für uns die Rücksicht auf die Zukunft vonebenso großem Gewicht, da wir die Ueberzeugung haben, daßdurch das Projekt eine gehörige bauliche Entwicklung der Stadtund der Ansgemeinden Riesbach und Enge gegen den See hinganz verhindert werde. Wir müssen uns des Bestimmtesten gegendie Ansicht des Herrn Wetli erheben, daß durch das vorliegendeTracd die schon längst projektirten Quaianlagen auf beiden Sei-ten unwesentlich modisizirt zur Verwirklichung kämen.

Damit die Stadt Zürich im wettern Sinne (mit den Aus-gemeinden) längs der Ufer auch in Zukunft mit gleichgelegenenSchweizerstädten rivalisiren könne, und nicht bloß für Touristen,sondern auch zum bleibenden Aufenthalt jene Annehmlichkeitenbiete, welche die Lage am See und die Aussicht in die Gebirgegewährt, wird die Erstellung von Qnai 's ein unabweisbaresBedürfniß. Darunter sind keineswegs solche Quai's verstanden,wie sie längs der Docks in Hafenstädten hinlaufen und bloß zurVermittlung des Warenverkehrs dienen. Durch die Nähe desSees und die schone Aussicht werden diese Quai's einen An-ziehungspunkt für die ganze Bevölkerung bilden, dadurch zu einerWerthvermehrung der anstoßenden Grundstücke und zur Erbauungschöner Gebäude führen, welche letzteren wiederum der ganzen An-lage ihren höhern Reiz geben. Längs dieser Quai's kann sich an-derseits die Vermittlung des Cchiffsverkehres mit dem Straßenver-kehr an beliebigen Orten vollziehen, ohne daß jenem Reize Eintraggeschehen würde, da überall der ungehinderte Zutritt zum Wasseroffen steht; im Gegentheil trägt dieser Geschäftsverkehr nur zurBelebung des Ganzen bei. Dieser ungehinderte Wechselverkehr

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