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die Ueberschüttungen am grössten. Der Rothbach, dernoch am 6. September braun gefärbt floss und die beider-seitigen Berglehnen anfrass, warf derartige Schuttmassenau f die Thalsohle, dass sich oberhalb derselben beiSt. Martin ein See bildete, während die Ahr nach Täuferszu einige Stunden hindurch ein fast wasserloses Fluss-bett zeigte. Noch am 23. stand St. Martin unter Wasser,das am 30., obwohl um einige Meter gesunken, nochbis an die Fenster der Kirche und die Dächer mancherHäuser reichte. In Arzbach war die KupferschmelzeUr| ter 12 — 15 m. hohen Schutlmassen, aus denen dieHamine des Hochofens und des dreistöckigen Wohn-hauses hervorragten, verschwunden, bei Luttach glichdßr ganze Thalboden einer Sand- und Steinwüste. DieZw eite besonders stark verwüstete Gegend ist die Unt-ugend von Täufers, wo die Ahr mit vermindertem Ge-fall
1 aus der engen Schlucht in den breiten Thalbodentiitt. Hatten die Stauungen bei St. Martin das Eintretenes Hochwassers verzögert, so musste dasselbe um soA eiderbenbringender hereinbrechen. Am 17. früh nachan gstvoll durchwachter Nacht, „nachdem in der Ge-meinde Sand unter dem Dröhnen der Sturmglocken vonloritzen, Mühlen, Kematen und der Pfarre ununter-ochen gearbeitet worden, brach um 7 Uhr die Ahrln has Dorf ein und ergoss ihre dichten Wassermengen^ ac h allen Richtungen. Nach einander an 3 Stellenehrten sich die graubraunen Fluthen den Weg zu den0 bnungen der mit Todesangst erfüllten Bewohner undei gossen dann die mitgeführten Lehm-, Sand-, Schotter-ünd Holzmassen über die mit reicher Ernte gesegnetenP 1 achtvollen Felder gegen Kematen und Mühlen “ ') In1 a üd sind fast alle Häuser verschüttet, die Kematen
Täufer