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Die Wildbäche der Alpen : eine Darstellung ihrer Ursachen, Verheerungen und Bekämpfung als Beitrag zur physischen Geographie / von F.W. Paul Lehrmann
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Käufern der Tauern, im Norden von einem Parallelzuge,a uf dem die als Aussichtspunkt so berühmte Schmitten-höhe liegt, begrenzt wird. Mit einem starken Gefäll,Welches bei den Tauernthälern 6°, 8° und 11° beträgtü Qd bei denen der Nordseite im Ganzen grösser ist, eilenSeitenbäche in den schwach geneigten Thalgrund.Die Breite des flachen Salzachgrundes beträgt durch-Sc hnittlich 1200 m., reducirt sich aber an manchenStellen (Habach ) auf die Hälfte und erreicht an andernwieder 2 1 /ä Klm., abgesehn von der sich über den 76 m.tiefen Zellersee bis nach Saalfelden erstreckenden Ver-zweigung des Thalbodens, der im Norden durch diegroteske Mauer des Steinernen Meeres begrenzt wird,on der Mündung der Krimler Ache bis nach Mittersill e trägt das durchschnittliche Gefäll noch nicht ganz 20',2 ° n hi er an aber bis nach Bruck bei einer Länge von_ Klm. gar nur vier Minuten. Ungleichmässig aufese Strecke vertheilt, hört es an einigen Stellen ganzso dass schon hierdurch die ausgedehnten Ver-impfungen, welche oberhalb Mittersill beginnen, undSlc k mit Unterbrechungen bis Bruck erstrecken, be-greitüch werden. Dennoch hatte das Thal einst einenandern Character und scheint sich die Yersumpfung a ch Streffleur erst vor 500 Jahren ausgebildet zude 6n ^ oc k vor 200 Jahren sollen nach dem ZeugnissHaupturbariums Güter vorhanden gewesen seinabach, Afeld, Reittau, Saal), die man heute vergebenss ücht, U nd im Laufe dieser Zeit hat sich der Zustando verschlechtert, dass mehr als */s des Thalbodens demasser gehört.

naturw. A.. 26. Wien 1858. Sonklar:Die e ir c gdei Hoben Tauern Wien 1866, dazu 3 Karten.

Oesterr. Generalstabskarten 1 : 75000 Zone > 0

" 17, Col. VI. u. VIT.