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Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
Entstehung
Seite
30
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Nach dar Erfahrung, welch« die in den Rhein -gegenden bestehenden Straßen, auf denen Fuhrwerkegehen, von denen einige selbst die ungeheure Last vonzweyhundert Zentner laden, darbieten, wird dies? Be-dingung eintreten: wenn n) die Steindecke an IRx;. 2.nachdem die Gründung l> mit Pferdesturzkarren rechtfest aufgefahren ist, in der Mitte eine Dicke von acht-zehn bis zwanzig Zoll, d. i. zehn bis zwölf Zoll Grund,bau und acht Zoll Bruchstein - oder Kieselschotterung,nämlich, wenn die Straße bereits befahren ist, hat. Wiediese Sceiulagen aber anfänglich beym Bau einzurichtensind, darüber kommt unken das Nähere vor. d) Beybloß zerschlagenen Bruchsteinen lRZ. Z. n muß die Deckevier und zwanzig bis sechs und zwanzig, und c) beyKicsstraßen sechs und zwanzig bis acht und zwanzig Zollbetragen, L'iZ. 7. u. ck) Felsenboden hingegen be-trachtet man als die Grundlage oder den Grundbau,und es ist daher auf demselben eine Decklage von achtbis zehn Zoll zerschlagenen Bruchsteinen oder Kiesehinreichend hoch, wenn die Straße von Lastwagen be.fahren wird, welche r^o Zentner und darüber laden.Diese Bestimmungen beziehen sich alle auf die Fuhrwerkemit schmalftlgigkcn Rädern: denn was solche Straßen,auf denen brcitfelgigte Räder im Gebrauch sind, anbe-trifr, oder die von Fuhrwerken mittlerer Schwere be-fahren werden, welche 10° Zentner führen: so muß ichdeßwegen noch folgende Erörterungen und Regeln geben,die ich in der Praxis als bewahrt gefunden habe. DieDicke des Straßenkörpers ist nämlich, außer in Eng-land, wo die breitfelgigten Räder eine sehr geringe