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Hälfte als bey der Schlittenbahn ziehn kann, recht ei-frig betreibt. Dieses Umstandes habe ich hier erwählnen müssen, weil er sehr viel zum Ruin oder zur Er.Haltung der Straßen beytragt, je nachdem das Acrarial-Fuhrwesen schlecht oder gut besorgt wird.
H.
Hat man aber im Allgemeinen den Zug einerHauptstraße nach den obigen wahren Absichten bestimmt,so muß er zwischen zwo gewählten Städten, durch diederselbe gehen soll, dergestalt geführt werden, daß er,wo nicht die kürzeste, doch diejenige Richtung erhalt,welche für das Fuhrwesen und für die Anlage derStraßen die bequemste ist, ohne sich von den Besitzerneinzelner Höfe, Landgüter oder den Einwohnern derDörfer, worin die Straßen stets schlecht unterhaltenwerden, und größere Summen kosten, als in freiemFelde, irre machen zu lassen. Standhafkigkeit bey derWahl zweckmässiger Straßenzüge ist allerdings eineschwierige und mit vielem Verdruß verbundene Sache,zumal, wenn die Regierung die Ingenieurs nicht mitNachdruck unterstüzt. Soll eine neue Landstraße an.gelegt werden, so sucht jede Gemeinde und reicher Land.besitzet sie zu erhalten; es wandern Deputationen zurResidenz; es werden an der Tafel des Fürsten , dereigentlich so etwas nicht hören sollte, Anspielungen aufLas Straßenbau-Departement gemacht; man erbietetsich zu Beyträgen und zu Concurrenzen, die, wenn eSzur Sache kömmt, nicht geleistet werden. Kurz, eswirb alles aufgeboten, und selten ohne Erfolg, um dem