- 98 -
„beste Zubereitung derselben bekannt gemacht werden„ könne, um die Ausführung von Bauwerken aller Art„zu erleichtern."
Bis jezt ist zwar der größte Theil der Steinmustereingekommen, aber noch nicht aus allen Provinzen. In.dessen macht doch schon das Eingekommene eine große undschätzbare Sammlung aus; diese ist einzig in ihrer Art,und war bereits Veranlassung zu bedeutenden Erspar-nissen, da man im Stande ist, nach ihr die besten Steineauszuwählen.
§. ; 6 .
Wiewohl die Kenntnisse des Materials und die Er-öffnung einer möglichst größten Anzahl von Steinbrüchenund Kiesgruben in der Nahe der Straßen wesentlich zurErsparniß beytragt, so trift man sie dennoch vielfältigvernachlässigt an, und jeder Chef des Straßenbauwesenswird alle Mühe und Strenge anwenden müssen, um siein Ausübung zu bringen. Es treten dabey die Erundeig.»er auf, theils offenbar, theils durch Bestechungen; eswerden die Wege zu den neuen Gruben selbst von den Po.lizey-Beamten untersagt, wenn gleich eine Entschädigungdafür gegeben wird, und in allen civil-sirren Landern Ge-setze bestehen, daß gegen eine billige Entschädigung (inBaiern werden 4 Procent Zinsen für das abgesehäzte Ca-pital bezahlt) der Grund zu den Straßen, so wie zu denSteinbrüchen hergeg-ben werden muß. Wo es also thun.lich ist, sollten die Steinbrüche und Kiesgruben den Straf,sen so nahe gelegt werden, damit das Material mit Stein«und Schubkarren von Menschen beygefahren werde, d. i.auf 042 Schuh Abstand von einander und etwa -c> Schuh