Buch 
Theoretisch-praktische Strassenbaukunde / Carl Friedrich Wiebeking
Entstehung
Seite
105
JPEG-Download
 

Brücken, nämlich zu den äußern Verkleidungen, denGewölbsieinen und dem Boden, weil es weniger Ar-beit kostet, um sie regelmäßig zu behauen, als die ir-regulären Bruchsteine. Ehe sie gebraucht werden,muß man sie jedoch von den unreifen oder bröcklich-ten Schaalen und von Moos befreyen, weil diesesden Mörtel nicht annimmt.

Die zweite Gattung Steine sind mehrentheilsKiesel (170 bis >8« Pfund) und Basalte (>Lr bis2OvPfund) Wacken und Feldsteine (ixobis ry<i Pfund)Feuersteine (i;o bis »8° Pfund) Laven und Tuf-sieine. Diese Steine werden im Innern der Ge-mäuer, und nur dann zu den äußern Wanden gebraucht,wenn es bey diesen nicht auf ein schönes oder nettesAnsehen ankommt. Die dritte Gattung sind die so-genannten Bruchsteine, welche im Bruche aus ganzenSteinmassen entweder mit Pulver oder mit dem Ham-mer, Bohrer und Brecheisen gesprengt werden, undirreguläre Formen erhalten. Sie bestehet aus Mar-mor oder Kalksteinen aller Art; aus Granite, Por-phyre (lgo bis ryo Pfund) Basalte, Wacken , Feuer-steine, Sandsteine, Thonsteine, Laven und Tussteine.Sie werden zum Innern und Aeußern der Mauern,je nachdem die Mauer ein gutes und schönes Ansehenerhalten soll oder nicht, verwendet. Zu denjenigenMauern, welche stets dem Wasser blos gestellt sind,nehme man jedoch, wo möglich, Granite, Basalte undWacken oder Marmor. Des leztern nur da, woselbstder Pfahlwurm nicht ist: denn derselbe dringt in denKalkstein, wie dessen die Docke von Plymouth ein