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Salpeter enthalten, sind nur in trocknen Mauern, dasheißt in solchen Mauern, die ohne Mörtel mit Moos auf-geführt werden, brauchbar, weil der Kalk sich mit demSalpeter nicht verbindet. ^ 7) Das beste Kennzeichenvon der Eure der Bausteine bleibt aber immer, obsich dieselben bey den bestehenden Gebäuden gut ge-halten, d. i. ob sie allen Einwirkungen des Frostesund der Nasse widerstanden haben.
h. 6z.
Steine, die in den Brüchen oben auf liegen, tau-gen gewöhnlich nicht, weil sie verwittert sind. Daßaber die frisch aus dem Bruch kommenden Steine bes-ser als die einige Zeit gelegenen sind, ist keiniöwegseine allgemeine Regel, ja! es giebt Steine z. B. inden Steinbrüchen von Paris , die erst an der Lusthart werden, folglich sich anfänglich nur leichter Mühebearbeiten lassen. Andere Steine müssen lange liegen,ehe man sie verarbeiten darf. So lehrt bereitsVibruv. 1 -ib. 2. Gap. VI. daß man die bey Rom aus den allienischen Brüchen genommenen Steine zweyJahre vor ihrem Gebrauche brechen mußte, und zwarnicht im Winter, sondern im Sommer. Dieß giltinsonderheit von den Sandsteinen, die vom Froste,wenn sie dem Wasser ausgesczr werden, stark leiden,und daher dem Granite weit nachstehen. Zu dengleichfalls regulär - behanenen oder gesagten Deckplat-ten bedient man sich jedoch des Sandsteins, so wiedes Marmors, des Porphyrs und der Granite zumhäufigsten.